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Der Norden ist ein teures Fenster-Pflaster

(23.3.2021) Der Mystery-Shopping-Test von Interconnection Consulting zeigt die regionalen Unterschiede am deutschen Fenstermarkt auf. Demnach sind Fenster im Westen am günstigsten und im Norden am teuersten. Insgesamt wurden dabei 18 Fensterhersteller unter die Lupe genommen.

Sicherheitsaufschlag für Fenster

Mit 470,2 Euro werden im Norden die teuersten PVC-Fenster verkauft. Im Westen waren sie durchschnittlich 70 Euro günstiger. Auch der Osten und der Südwesten Deutschlands lagen über dem Durchschnittspreis von 437,3 Euro. Der Aufpreis für erhöhte Sicherheit (z.B. absperrbare Griffe) lag im PVC-Segment bei rund 14%.

Auch im Holz/Alu-Segment werden im Norden mit einem Durchschnittspreis von 962,8 Euro die teuersten Fenster verkauft; und der Westen ist wieder am günstigsten. Für erhöhte Sicherheit muss man bei Holz/Alu durchschnittlich rund 10% mehr ausgeben als für die Basissicherheit. „Neben den Sicherheitsfeatures ist es aber auch die Marke, die einen entscheidenden Einfluss auf den Preis hat, wie die Studie deutlich zeigt“, erklärt Panorea Kaskani, Autorin der Studie.

Große Unterschiede bei der Montage

Die durchschnittlichen Montagekosten lagen bei 3.042 Euro, wobei die Preisspanne in den fünf untersuchten Regionen (Nord, West, Südwest, Ost, Südost) stark variiert: Wieder ist der Norden hier mit über 4.200 Euro deutlich an der Spitze. Die niedrigsten Montagekosten sind im Südosten des Landes mit rund 1.700 Euro zu finden.

Nicht einmal jeder vierte Anbieter räume von sich aus Rabatte ein. Von den rund 77%, die keinen Rabatt anböten, gewähre aber mehr als die Hälfte einen Rabatt nach einem persönlichen Gespräch bzw. beim Vertragsabschluss.

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