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Phoenix: Erstes Profilsystem aus 100% Recyclingmaterial von Deceuninck

(14.3.2022) Eine nachhaltige Kreislaufwirtschaft wird in der Baubranche zunehmend zum Standard und Deceuninck zeigt sich darauf vorbereitet: Mit dem neuen Fenster- und Türprofilsystem „Phoenix“ sowie einer eigenen Recycling-Anlage im belgischen Diksmuide hat sich das Unternehmen ganz der Kreislaufwirtschaft verschrieben. Die Anlage hat eine Kapazität von 45.000 Tonnen Kunststoff oder 2,3 Mio. Altfenstern pro Jahr:

alle Fotos © Deceuninck 

Geschlossener Recyclingkreislauf

Deceuninck ist der größte Recycler von Hart-Kunststoff in den Benelux-Ländern. Das Unternehmen investiert schon seit einiger Zeit in eine nachhaltige Zukunft und verarbeitet in seinen Profilen seit Jahren recycelten Kunststoff. Phoenix ist nun das erste System, das zu 100% aus recyceltem Kunststoff hergestellt wird. Die neue Profilserie verleiht alten Materialien neues Leben, indem sie zurückgewonnen und recycelt werden, wodurch sich ihr Lebenszyklus verlängert: So wie Phönix sich aus seiner eigenen Asche erhebt.

Das neue Sortiment ist hauptsächlich für das Projektgeschäft vorgesehen, in dem Nachhaltigkeit und eine geschlossene Kreislaufwirtschaft immer wichtiger werden.

Erste Projekte in den Niederlanden

Die Niederlande haben sich ehrgeizige Ziele für die Kreislaufwirtschaft gesetzt. Ab 2023 sollen zum Beispiel alle öffentlichen Aufträge mit recycelten Materialien ausgeführt werden. Bis 2030 will das Land den CO₂-Verbrauch in der Bauindustrie halbieren, um bis 2050 eine vollständige Kreislaufwirtschaft zu erreichen. Es ist daher kein Zufall, dass die ersten Phoenix-Projekte in den Niederlanden realisiert wurden - beispielsweise Anfang 2021 die Schule Aloysius-Stiftung in Eindhoven:

Die Wiederaufbereitung von Kunststoff beeinträchtigt nicht seine Qualität, da das Material bis zu zehnmal wiederverwendet werden kann. Darüber hinaus führt das Recycling zu einer Energieeinsparung von 90% im Vergleich zur Herstellung von neuem Kunststoffrohstoff. Deceuninck verspricht, dass die Phoenix-Kunststoffprofile in puncto Formstabilität, Widerstands- und Wärmedämmwerte ebenso gut abschneiden wie andere Profile von Deceuninck. Die Homogenität der Oberfläche von Phoenix-Profilen soll sich ebenfalls fast nicht von Profilen aus Neumaterial unterscheiden.

Profilsystem Elegant als Basis

Phoenix basiert auf dem Profil Elegant Infinity, das mit seinem flächenversetzten Design einen zeitlosen, modernen Look erzielt. Ausgewählte Profile sowie den Blockrahmen für den niederländischen Markt bietet das Unternehmen nun auch in einer Variante an, die zu 100% aus Recycling-Material besteht.

Der Phoenix-Rahmen ist mit 76 oder 115 mm verfügbar. 

Die Profile sind in 50 verschiedenen Farben, darunter Unidekore, Folierungen in Perlstruktur sowie Aluminium-Optik und eine Auswahl an unterschiedlichen Holzdekoren erhältlich. Das Produkt wird in Deutschland zunächst für spezielle Projekte erhältlich sein und auf Bestellung gefertigt. Die Herstellung erfolgt auf Anfrage mit einer Mindestbestellmenge - siehe auch „Abrundung von Deceunincks Elegant-Plattform“ vom 9.3.2022.

Engagement für eine nachhaltige Zukunft

„Bei Deceuninck haben wir bereits 2012 mit dem Recycling begonnen. Damals nahmen wir eine Hightech-Recyclinganlage an unserem Compounding-Standort in Diksmuide in Betrieb“, sagt Tom Driessens, Material & Sustainability Business Manager bei Deceuninck. „Im Jahr 2018 haben wir unsere Recyclingkapazität um das Vierfache auf 45.000 Tonnen Kunststoff erhöht. Das sind jährlich 2,3 Millionen Fenster, die nicht deponiert oder verbrannt werden. Mit diesen Anstrengungen ist Deceuninck auf die zukünftigen Anforderungen im Bausektor vorbereitet, in dem die Verwendung eines maximalen Prozentsatzes an recyceltem Material immer mehr zur Norm wird.“

Weitere Informationen zum Phoenix-Profilsystem können per E-Mail an Deceuninck angefordert werden.

siehe auch für zusätzliche Informationen:

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