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EnEV forciert Sanierungsbedarf auch auf'm Dach

(19.10.2007) Nach der Abschaffung der Eigenheimzulage ist die Zahl der Baugenehmigungen für Wohnungen und Häuser in den ersten sechs Monaten des Jahres 2007 drastisch zurückgegangen. Nach Angaben des statistischen Bundesamtes reduzierte sich die Zahl der Genehmigungen für den Bau von Ein- und Zweifamilienhäusern mit einem Minus von knapp 50 Prozent besonders kräftig (siehe auch Baukonjunktur aktuell). Diesem starken Rückgang steht auf der anderen Seite ein wachsender Bedarf an Ersatz, Renovierung und Sanierung bestehender Gebäude, also der Bautätigkeit im Bestand, gegenüber.


Sanierung / Renovierung einer alten Schnupftabakfabrik in Regensburg

Der Wohnungsbau in Deutschland wird bereits seit einigen Jahren durch Bestandsmaßnahmen geprägt. Deren Anteil hat mittlerweile die 60-Prozent Marke erreicht. Auch bei Nichtwohngebäuden nimmt der Anteil der Bestandsmaßnahmen zu und bewegt sich zwischen 40 und 45% der Gesamtinvestitionen - Tendenz steigend. Gefördert wird dieser Trend durch bereitgestellte KfW-Förderprogramme, Beschlüsse der Bundesregierung zum Klimaschutz und die Steigerung der Wirtschaftlichkeit durch konsequente Ausnutzung von Energieeinsparungspotenzialen bei Bestandsmaßnahmen. Nach Schätzungen der Bundesvereinigung Bauwirtschaft sind in Deutschland von 39 Millionen Wohnungen allein unter energetischen Gesichtspunkten zwei Drittel nicht mehr auf dem neuesten Stand. Bei einem Betrag von nur 15.000 Euro pro Wohnung ergibt sich so ein Modernisierungspotenzial von 390 Mrd. Euro.

"Für Ein- und Zweifamilienhäuser gibt es zur Zeit keine exakten Zahlen, doch ist davon auszugehen, dass hier der Bedarf noch weitaus größer ist", erklärt Peter Maier, Vorstand der Erlus AG. Insbesondere mit der neuen Energieeinsparverordnung, die am 1. Oktober in Kraft trat, wird der Sanierungsbedarf noch einmal kräftig steigen (siehe auch Beitrag "Am 1.10. ging's los: Wer braucht welchen Energieausweis und ab wann?"). "Dabei bildet das Dach, das größte Einsparpotenzial, denn Wärme steigt nun mal nach oben", erklärt Maier. 15 bis 20 Prozent des gesamten Energieeinsatzes eines Hauses können demnach durch eine optimale Dämmung des Dachbereichs eingespart werden. Die ERLUS AG hat sich auf diesen Modernisierungstrend - auch bei Kaminbaustoffen - eingestellt und entsprechende Produkte entwickelt - über die wir auch hier schon berichtet haben, die aber im Kontext der aktuellen EnEV-Novelle wieder sehr aktuell sind.

Dachsanierung erfordert neue Eindeckung

Bei der Dachsanierung ist der Ersatz der vorhandenen Dacheindeckung oft unumgänglich. Dagegen ist die Abnahme der vorhandenen Dachlattung beziehungsweise eine Umlattung oftmals nicht notwendig. Voraussetzung dafür ist allerdings der Einsatz eines Ziegelmodells mit einem außergewöhnlich großen Decklängen-Schiebebereich.

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Sanierungsziegel E58 SL: Kopffalzspiel von über 30 Millimeter

Das neueste Modell von Erlus - der große Sanierungsziegel Ergoldsbacher E58 SL (Bild oben) - verfügt über ein außergewöhnlich großes Kopffalzspiel von über 30 Millimetern. Als überdeckender Sanierungsziegel verspricht der E58 SL deshalb im klassischen Sanierungslattweitenbereich eine hohe Wirtschaftlichkeit. Bei einem Bedarf von 11,5 Stück pro Quadratmeter, einer Lattweite von 32,7 bis 35,7 Zentimeter und einer mittleren Deckbreite von 24,3 Zentimeter kann er effektiv Kosten bei der Dachsanierung einsparen. Abschleppungen und Dachvorsprünge müssen nicht mehr verändert werden.

Ein großes Seitenfalzspiel ist für Umdeckungen eine weitere wichtige Voraussetzung. Oft erfordert es die Bausituation, dass die Ziegeldeckung an die vorhandene Dachbreite angeglichen werden muss. Mit einem 0,6 Zentimeter großen Seitenfalzspiel pro Ziegeldeckbreite bietet der E58 SL auch hier Freiraum für eine kostengünstige Dachsanierung. Erhältlich ist der E58 SL in Rot-, Kupferbraun- und Anthrazit-engobiert sowie in den Edelengoben Maroon und Diamantschwarz.

Die Großflächenversion E58 SL ist die Fortentwicklung des Ergoldsbacher E58 S, der pro senkrechter Ziegelreihe ein Kopffalzspiel von 20 Millimeter aufweist und für Lattweiten zwischen 33,5 bis 35,5 Zentimeter eingesetzt werden kann. Die mittlere Deckbreite des E58 S beträgt 20,2 Zentimeter. Das Seitenfalzspiel des E58 S ist identisch mit dem des E58 SL (siehe auch Beitrag "Erlus mit XXL- und Sanierungs-Ziegel" vom 22.2.2006).

Wie alle Ergoldsbacher Tondachziegel übertreffen laut Erlus auch die Modelle der E58-Reihe die in der Dachziegelnorm DIN EN 1304 geforderten Güteeigenschaften und tragen das CE-Zeichen. Die Wasserdampf-Diffusionsfähigkeit der natürlichen Rohstoffe Lehm und Ton führt dazu, dass Wasserdampf aus dem Tondachziegel entweichen kann und damit keine Spannungen an dessen Oberfläche entstehen. Die Eigenschaften der E58er-Serie wurden durch wissenschaftliche Untersuchungen des Lehrstuhls für Strömungsmechanik an der Universität Erlangen bestätigt.

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