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Studie: "Glasindustrie verschleudert enorme Summen"

(13.11.2007) Die deutsche Glasindustrie steht weiterhin vor großen Herausforderungen: Der anziehenden Baukonjunktur und höheren Umsätzen stehen steigende Energie- und Rohstoffpreise gegenüber sowie in Teilbereichen eine Rohstoffverknappung. An der aktuellen Float-Preisentwicklung wird dies deutlich. Entsprechend bleibt die Ergebnisentwicklung vielfach hinter den unternehmerischen Erwartungen zurück; die Profitabilität hält mit der positiven Marktstimmung nicht Schritt. Die Unternehmen reagieren darauf mit höchst unterschiedlichen Strategien.

Trotz der angespannten Situation verschenkt offensichtlich die deutsche Glasindustrie im Einkauf nach wie vor Millionen, indem für Dichtstoffe, Trockenmittel, Verpackungen, Frachten etc. zu hohe Preise gezahlt werden. Die aktuelle RölfsPartner-Studie "Branchenfokus Glas: Gewinne einkaufen" zeigt auf, wie sehr sich eine gezielte Optimierung der Einkaufskosten im Ergebnis auszahlen kann. Durch das konsequente Management von ...

  • Beschaffungsprogrammen (gezielte Änderung von Spezifikationen und Qualitäten, Standardisierung und Einrichten von Baukastensystemen),
  • Lieferanten (Differenzierte Verfolgung von Kooperations- und Konfrontationsverhalten, Intensivierung des Wettbewerbs über die strategische Positionierung von Herstellern und Händlern bzw. Importeuren sowie über den richtigen Mix aus nationalen und internationalen Bezugsquellen) und
  • Preisen / Konditionen (globale Preisbenchmarks, Preissteuerung und Preistransparenz über modularen Aufbau von Produktpreisen, Steuerung der Wirkungsrichtung unterschiedlicher Konditionenarten, Verbesserung der Verhandlungssystematik)

... und mit Unterstützung einer schlagkräftigen Einkaufsorganisation sollen sich GuV-wirksame Einsparungen von bis zu 8 Prozent bezogen auf die Einkaufskosten realisieren lassen. "Für die deutsche Glasindustrie ist es von strategischer Bedeutung, die Unternehmensergebnisse zu verbessern, möchte sie nicht von internationalen Wettbewerbern abgelöst werden. Bis zu 8 Prozent lassen sich im Einkauf sparen - Geld, das die Industrie bitter nötig hätte", so der Autor der Studie, Klaus-Martin Fischer, Mitglied der Geschäftsleitung und verantwortlich für das Kompetenzteam Effizienz- und Kostenmanagement bei RölfsPartner.

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