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EEWärmeG: Neues Wärmegesetz schafft Richtlinien für Häuslebauer

(16.12.2007) Anfang Dezember hat das Bundeskabinett das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG) verabschiedet. Wichtigste Auswirkung für Verbraucher: Künftig müssen bei Neubauten mindestens 14 Prozent der Energie zur Wärmeversorgung aus erneuerbaren Energien stammen. Für die Sanierung und den Einsatz regenerativer Energien bei Altbauten will die Bundesregierung ein Förderprogramm auflegen.

Stichtag 31. Dezember 2008

Bei Neubauten, die nach dem 31. Dezember 2008 fertig gestellt werden, ist der Einsatz erneuerbarer Energien zur Wärmeerzeugung künftig Pflicht. Die Größe einer zu diesem Zweck installierten Solarkollektorfläche beispielsweise muss laut EEWärmeG mindestens vier Prozent der Nutzfläche des Hauses entsprechen. "Kommen andere Arten regenerativer Energien zum Einsatz, beispielsweise Holzpellets oder Erdwärme, muss mehr als die Hälfte des Wärmebedarfs daraus gedeckt werden.

Eine Nutzungsquote für Altbauten wird es wohl nicht geben - stattdessen eine Förderung vom Staat. Hausbesitzer erhalten eine bestimmte Grundförderung für den Einsatz erneuerbarer Energien. Zudem gibt es Bonuszahlungen für zusätzliche Energiesparmaßnahmen, die nicht zwingend erforderlich sind, zum Beispiel die Sanierung des Hauses. Dafür stehen im Jahr 2008 insgesamt 350 Millionen Euro bereit, ab 2009 jährlich 500 Millionen Euro (siehe Beitrag "Neues Marktanreizprogramm für erneuerbare Energien im Wärmemarkt 2008" vom 16.12.2007). Andere Fördermittel, etwa aus dem CO₂-Gebäudesanierungsprogramm der KfW-Förderbank, können unabhängig davon in Anspruch genommen werden.

Ab 2009 gelten zudem schärfere Energiestandards für Häuser: Umfassend sanierte Gebäude sollen dann 30 Prozent weniger Energie verbrauchen dürfen als bisher. Ziel ist es, bis zum Jahr 2020 mindestens 14 Prozent der Heizwärme aus erneuerbaren Energien zu decken. Derzeit sind es sechs Prozent. Das Wärmegesetz ist Teil des Klima- und Energieprogramms der Bundesregierung, mit dem Ziel, fossile Ressourcen zu schonen und die Abhängigkeit von Energieimporten zu mindern.

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