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"Warm-Wand" - Knaufs Wärmedämmverbundsystem-Programm

(27.9.2008) "Warm-Wand" heißt die Knauf Systemtechnik für eine energieeffiziente Fassadendämmung, gegliedert in sechs leistungsfähige Systemvarianten für unterschiedliche Anforderungen. Wärmebrückenfreie Detaillösungen und vorgefertigte Gestaltungselemente ergänzen das Programm. Technische Detailblätter sowie Online-Tools zur Berechnung von Dübel- und Systemkomponenten bieten darüber hinaus Hilfe zur sicheren Planung und Ausführung.


Mit dem neu verabschiedeten Klimaschutzpaket will die EU unter anderem eine deutliche Reduzierung des Gebäudeenergieverbrauchs erreichen. Die EnEV 2007 regelt die energetische Mindestanforderung für die Modernisierung bestehender Gebäude. Bereits jetzt sind weitere Verschärfungen bei den zu erreichenden energetischen Mindestanforderungen für Neubauten und Modernisierungsmaßnahmen beschlossen und werden ab 2009 in Kraft treten - siehe u.a. auch Beitrag "Neue Energieeinsparverordnung geht in die Zielgerade" vom 29.4.2008.

Die Einhaltung dieser Anforderungen erfordert wirkungsvolle energetische Maßnahmen. Besonders effizient ist die Dämmung der Außenwand. Dabei erweist sich der Einsatz eines Wärmedämmverbundsystems als effektive Lösung. Moderne Wärmedämmverbundsysteme wie die Warm-Wand-Systeme von Knauf sind optimal aufeinander abgestimmt - vom wärmebrückenfreien Sockelanschluss bis hin zum edlen Oberputz. Das Warm-Wand-Programm bietet zudem spezielle Lösungen für verschiedene Anforderungen, ...

  • angefangen vom System "Warm-Wand Basis" als rationelle Standardausführung
  • über die leistungsfähigeren Systeme "Energie" und "Plus" mit Dämmstoffen aus Styropor oder Mineralwolle
  • bis zum Holzfaserdämmsystem "Natur" für höchste ökologische Ansprüche.

Recht neu ist das System "Duo" zur energetischen Optimierung eines bereits vorhandenen WDVS durch Aufdoppelung. Das bauaufsichtlich zugelassene System mit Styropor-Dämmplatten mit Nut- und Federtechnik gilt dank Teilflächenverklebung als besonders wirtschaftlich - siehe auch Beitrag "'Warm-Wand' mit Aufdoppelung bestehender WDVS-Fassaden" vom 20.3.2008.

Übersichtlich zusammengefasst sind diese Systeme übrigens in der Knauf Warm-Wand-Broschüre "Heizkosten senken mit System". Die hier bereits vorgestellte Broschüre kann noch einmal per E-Mail an info@knauf.de angefordert werden und ist auch weiterhin online im PDF-Format abrufbar.

Detaillösungen wie das Quix Sockelanschlusselement sorgen für wirksame Wärmebrückenminimierung. Als wirtschaftliche Alternative zur Alu-Sockelschiene werden mit dem thermisch entkoppelten Element unnötige Wärmeverluste effektiv vermieden (siehe auch Beitrag vom 19.9.2007). Neben der Funktionalität spielt auch die Gestaltung der Fassade eine wichtige Rolle. Knauf Warm-Wand-Systeme versprechen hier einen deutlichen Mehrwert, etwa durch attraktive Oberflächengestaltung mit hochwertigen Oberputzen oder durch den Einsatz vorgefertigter Gestaltungselemente im Bereich von Fenstern und Türen. Mit den Lichtkeil-Elementen werden aus Fenstern stilvolle Lichtfänger und ein möglicher Schießscharteneffekt durch große Dämmstoffdicken wird verhindert (Bild rechts).

Speziell die Novellierung der Windlastnorm DIN 1055 Teil 4 hat für den Fachunternehmer verschiedene Neuerungen für die Verdübelung von Wärmedämmverbundsystemen mit sich gebracht. Auch hier bieten die neuen Technischen Detailblätter Hilfestellung. Dübellängen- und Dübellasten lassen sich anhand übersichtlicher Tabellen ermitteln. Dübelanzahl und Dübelmuster werden mittels des vereinfachten Verfahrens nach DIN 1055-4 berechnet und dargestellt. Noch einfacher und effizienter geht die exakte Bestimmung der richtigen Verdübelung mit dem neuen Dübelrechner auf der Knauf Internetseite knauf.de. Grundlage des Rechentools ist die Einteilung des Bundesgebietes nach Windzonen. So lassen sich mittels Eingabe von Ort und Postleitzahl sowie der gebäudespezifischen Parameter die exakte Anzahl der benötigten Dübel schnell und unkompliziert ermitteln (siehe zudem Beitrag "Die neue Windlastnorm und ihre Konsequenzen für WDVS" vom 5.12.2007).

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