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Studie: Bis zu 7% Energieeinsparungen durch Austausch von Thermostaten

(25.10.2011) Die Liste möglicher Maßnahmen zur energetischen Gebäudesanierung ist lang. Offensichtliche Aspekte wie Wärmedämmung, neue Fenster oder der Einbau einer effizienteren Heizungsanlage sind dabei nur ein Teil der Lösung. Denn auch kleinere Eingriffe, wie etwa der Austausch veralteter Heizkörperthermostate, entfalten eine beachtliche Wirkung - vor allem, wenn sie vor 1988 installiert wurden. Zu diesem Schluss kommt eine Studie der TU Dresden.

Bis zu sieben Prozent Energie könnten laut Studie mit modernen Thermostaten eingespart werden. Umgerechnet auf eine Wohnfläche von etwa 100 m² lässt sich der Verbrauch um bis zu 1.500 kWh pro Jahr senken. Legt man einen durchschnittlichen Energiepreis von 0,0693 EUR/kWh zugrunde, fallen somit ca. 100 Euro weniger pro Jahr an. Da sich die Kosten für den Austausch fünf alter Thermostate und die Durchführung eines empfohlenen hydraulischen Abgleichs auf etwa 500 Euro belaufen, macht sich die Maßnahme schon nach fünf Jahren bezahlt. Angesichts zu erwartender Preissteigerungen in der Zukunft wird sich dieser Amortisationszeitraum sogar noch verkürzen. Mit elektronischen Thermostaten sind aufgrund von Absenkphasen und einer stabilen PID-Regelung sogar Einsparungen von bis zu 23 Prozent möglich. Das ergab eine Untersuchung der Fachhochschule Aachen.

Ein Austausch ist vor allem bei Heizkörpern mit geringem Wasserinhalt sinnvoll - sie profitieren besonders von einem schnell regulierenden Thermostat. Gleiches gilt für kleine Zimmer. Auch die zusätzliche Möglichkeit der individuellen, zeitgesteuerten Einzelraumregelung spricht für moderne Geräte. Außerdem lassen sich akute Probleme beheben, wie beispielsweise pfeifende und gluckernde Geräusche sowie eine Über- oder Unterversorgung des Heizkörpers.

Bei der Suche nach geeigneten Thermostaten stellt das neue Thermostatic Efficiency Label (TELL), eine gute Orientierungshilfe dar. Ähnlich den Energieklassen bei Kühlschränken oder Waschmaschinen handelt es sich dabei um eine Kennzeichnung, die Aufschluss über die Energieeffizienz gibt. Die bereits untersuchten Danfoss-Modelle RA 2990, RAW 5010 und RAW 5110 erhielten alle die Höchstnote A.

Das Unternehmen bietet im Zusammenhang mit der Thermostataustausch-Thematik auch zahlreiche Hilfestellungen. In Zusammenarbeit mit dem Pumpenanbieter Grundfos wurde eine Datenscheibe für die hydraulische Optimierung von Heizungsanlagen entwickelt. Damit ist eine schnelle Bestandsaufnahme vor Ort möglich, indem sich alle wesentlichen Daten für den hydraulischen Abgleich ermitteln lassen. Der Fachhandwerker erkennt anhand dieser Auswertung, ob Thermostate ausgewechselt oder nachgerüstet werden müssen. Die Datenscheibe gibt es auch als noch umfassendere CD-Version oder zum Herunterladen im Internet.

Ebenfalls nützlich ist das Servicefühlerkärtchen. Darauf lässt sich auf einen Blick sehen, welche Alt-Regler im Umlauf sind und durch welche Modelle sie ausgetauscht werden können. Für alle in die Jahre gekommenen Thermostate hat Danfoss entsprechenden Ersatz auf Lager. 

Weitere Informationen zu Thermostaten können per E-Mail an Danfoss angefordert werden.

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