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Goldfarbene Alu-Profiltafeln für das „fliegende Klassenzimmer“ von Soltaus Spielmuseum

(17.11.2016) Eine elegante Lösung für Fassade und Dach des „fliegenden Klassenzimmers“ von Soltau hat das Büro Krampitz Architekten für die Erweiterung des beliebten Spielmuseums gefunden (siehe Google-Maps). Das multifunktional nutzbare „Dachzimmer“ steht auf der Spitze des Aufzugturms und ragt weit über das darunter stehende denkmalgeschützte Museumsgebäude hinaus. Dach und Fassade wurden mit goldfarbenen Aluminium-Profiltafeln von Kalzip ausgeführt. Sie verleihen der Gebäudeskulptur ihren besonderen Reiz.

„Fliegendes Klassenzimmer“

Wenn sich auf Erden kein Platz mehr findet, wachsen nicht nur Träume in den Himmel hinein: Als es im Museum zu eng wurde, setzte Architekt Joachim Krampitz einen neuen Aufzugsturm daneben und auf dessen Spitze einen „abgehobenen“ Multifunktionsraum. Gestalterisch originell, wie es zu einem Spielmuseum passt, erregt das goldene „fliegende Klassenzimmer“ schon von weitem Aufmerksamkeit und macht neugierig.


alle Fotos © Kalzip GmbH

Weil das Soltauer Spielmuseum förmlich aus allen Nähten zu platzen schien, wünschten sich die Museumsleiter und ehrenamtlichen Stiftungsdirektoren Mathias und Antje Ernst u.a. einen zusätzlichen Raum für museumspädagogische und andere Veranstaltungen. Mit finanzieller Hilfe von EU, Stadt und Museumsstiftung wurde das Projekt jetzt verwirklicht und ist zu einer neuen innerstädtischen Attraktion geworden.

Das bisherige, eng begrenzte Museumsgrundstück mitten in der Stadt ließ im Prinzip keinen Erweiterungsbau zu. Architekt Joachim Krampitz aus Soltau hatte deshalb die Idee, auf die Spitze des neuen Aufzugsturms einfach einen weiteren Raum zu setzen, der über das ursprüngliche Dach weit hinausragt. Er entwarf das „fliegende Klassenzimmer“, „einfach in den Himmel hinein“, wie er sagt. Immerhin 30 bis 40 Menschen können jetzt hier zusammenkommen.


Starker Kontrast zwischen Alt und Neu

Die Hülle des neuen Veranstaltungsraums in dezenter Metalloptik steht dabei gewollt kontrovers zur denkmalgeschützten Holzfassade des Museums. Der Architekt wählte für die Konstruktion des Daches eine Kalzip Stehfalzdeckung 50/429/1,0 mm in Medium Gold G30. Bei der vorgehängten hinterlüfteten Fassade entschied er sich für den Kalzip-Trendsetter, die FC-Fassade 30/400 mit der Oberfläche AluPlusPatina, ebenfalls in Medium Gold G30. Sie verspricht hohen Wärmeschutz im Winter sowie auch angenehme Temperaturen im Sommer.

„Mir kam es darauf an“, so Joachim Krampitz, „neben einem effektvollen Material, das zu dem Spielmuseum wunderbar passt, auch ein dauerhaft resistentes und nachhaltiges Material zu verarbeiten. So sollen auch teure Wartungsarbeiten seitens der Museumsbetreiber von vornherein vermieden werden. Da wir mit den ausgeklügelten Kalzip-Systemlösungen schon seit vielen Jahren erfolgreich arbeiten, sowohl bei größeren als auch bei kleineren Projekten, setzten wir auch bei diesem Projekt Kalzip ein.“


Ton in Ton: Dach und Fassade in Gold

Einen besonderen optischen Effekt hebt der Architekt speziell hervor. Gold hört sich zunächst nach diffusen Lichtreflexen an. Die Oberfläche AluPlusPatina Medium Gold G 30 von Kalzip wurde aber speziell behandelt, so dass im Sonnenlicht ein dezenter Glanz entsteht, der nicht blendet, aber dennoch weithin leuchtet. Vorteilhaft ist dabei die UV- und Witterungsbeständigkeit der Oberfläche.

Um den Multifunktionsraum mit seiner Auskragung obenauf bauen zu können, wurde an das Treppenhaus des Aufzugturmes aus Stahlbeton eine Stahlkonstruktion angeflanscht. Die Dachkonstruktion des neuen Raumes besteht standardgemäß aus ...

  • einer Stahltrapeztragschale,
  • einer Dampfsperre,
  • einem 200 mm dicken Dämmfilz und
  • der Kalzip-Profiltafel.

Die Entwässerung des Daches erfolgt über eine innen liegende, nicht sichtbare Kastenrinne. An der Fassade wurden insgesamt 52 Kalzip-Paneele montiert. Diese wurden ohne Schrauben und Nieten durchdringungs- frei in die vormontierte FC-Rasterklickschiene eingeklickt. Dahinter verbirgt sich eine 160 mm dicke Fassadendämmung. Die freie Unterseite des „fliegenden Klassenzimmers“ läuft parallel zur Dachkante des Altbaus und ist verspiegelt. Der Altbau bleibt gut sichtbar und hat nun einen modernen Rahmen.


Die außergewöhnliche architektonische Lösung des „fliegenden Klassenzimmers“ ist sicher auch im Sinne von Hannelore Ernst, die 1984 ihre stetig wachsende Spielesammlung einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich machte und das Spielmuseum gründete. Seit 1988 ist es in dem denkmalgeschützten Gebäude untergebracht und wurde bereits 1999 von 200 auf 600 m² erweitert. Nun wurde das Museum kreativ aufgestockt. Das Ergebnis ist einzigartig und hat längst den letzten Skeptiker aus Soltau überzeugt. Denn ein goldenes „fliegendes Klassenzimmer“ auf einem Fahrstuhlturm findet nicht so schnell seinesgleichen.

Weitere Informationen zu Aluminium-Profiltafeln  können per E-Mail an Kalzip angefordert werden.

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