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Dämmen unter'm Dach

  • Mineralwolle mit sehr guten Dämmeigenschaften
  • Intelligente Dampfbremsfolie stoppt Luftzug und beugt Feuchteschäden vor
  • Neue kostenlose Informationsbroschüre

(18.11.2004) Vom wohlig warmen Dachzimmer aus Schneeflocken über dem schrägen Fenster tanzen sehen. Selbst im tiefsten Winter ein Wannenbad mit Himmelsblick genießen. Ruhig schlafen, wenn eisige Winde ums Haus heulen. All dies ist unter der Dachschräge möglich - mit entsprechender Dämmung. Zuverlässig hält sie die Wärme in den Räumen und sperrt den Winter aus - da kann es noch so stürmen und schneien. Unverzichtbar ist auch eine luftdichte Dampfbremsfolie. Sie verhindert, dass Kaltluft hereinzieht und dass Feuchtigkeit in die Dämmung eindringt.

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Draußen herrschen Minustemperaturen, unter dem Dach zeigt das Thermometer mollige 20° Celsius an. Die erwärmte Luft wird bei idealer Dämmung wie von einer unsichtbaren Haut im Dach gehalten. Am häufigsten wird dafür Mineralwolle eingesetzt, ein Produkt aus 70 Prozent Altglas, Sand, Soda und anderen natürlichen Rohstoffen. Daran kommt Wärme nicht vorbei, Kälte bleibt draußen. Experten aus dem dach.de-Konglomerat raten, für eine optimale Dämmung Mineralwolle mit Wärmeleitgruppe (WLG) 035 einzusetzen. Zudem sollte die wärmende Hülle einen U-Wert von 0,22 W/m²K haben: Je niedriger diese Kenngröße für Wärmeverluste ist, desto besser ist der Wärmeschutz. Maximal zulässig nach der Energie-Einsparverordnung (EnEV) sind 0,30 W/m²K.

Zweite Voraussetzung für eine Wohlfühlatmosphäre im Winter ist, dass unangenehme Luftströmungen zwischen drinnen und draußen unterbunden werden. Den Zug stoppt eine Dampfbremse, die die Mineralwolle-Dämmung zum Innenraum hin abschließt. Verhindert wird so auch, dass bei winterlichen Außentemperaturen Wasserdampf etwa aus Küche oder Bad in die kältere Dämmung eindringt und dort kondensiert. Die speziellen Membranen erfüllen ihre Aufgaben der Wasserdampfbremsung und Windsperrung, wenn sie lückenlos verlegt - also dauerhaft fest und dicht verklebt sind. Das ist besonders wichtig an Bauteilen wie Wandflächen, Fenster und Rohrleitungen. Dampfbremsfolien mit variabler Dampfdichtigkeit stellen sich stets optimal auf die vorhandenen Klimaverhältnisse ein. Sie wirken atmungsaktiv und verhindern, dass Feuchtigkeit in der Dachkonstruktion wie in einer Plastiktüte eingeschlossen wird und so Feuchteschäden und Schimmel verursachen kann. Diese sogenannten Klimamembranen sind zwar geringfügig teurer in der Anschaffung, sie verhindern aber mit großer Sicherheit teure und arbeitsaufwendige Dachsanierungen. Somit amortisieren sie sich bereits nach wenigen Jahren und ersparen dem Bauherren jede Menge Ärger.

Im klassischen Steildach kann die Dämmung auf drei verschiedene Weisen eingebracht werden: Zwischen, unter oder auf die Sparren (Dachbalken). Bei einem Neubau wird in der Regel zwischen den Sparren gedämmt. Dabei kann die gesamte Sparrenhöhe zur Dämmung genutzt werden, so dass ohne zusätzlichen Aufwand ein optimaler Wärmeschutz möglich ist. Bei dieser Warmdach-Methode wird auf eine Hinterlüftung verzichtet. Der Einbau der Dämmung ist einfach. Der Dämmstoff wird in Rollen verkauft und mit Messer und Meterstab in Sparrenbreite mit 1 cm Klemmzugabe abgeschnitten. Bei vielen Altbauten aber reicht oft die Stärke der Sparren nicht aus, um eine ausreichend tiefe Dämmung einzubringen. Dann wird einfach auf der Seite des Raumes eine Zusatzdämmung angebracht. Nach Einbau der Zwischensparrendämmung werden Leisten quer auf die Sparren genagelt. Anschließend kann dann zwischen den Leisten wie zwischen den Sparren gedämmt werden. Eine solche Untersparrendämmung hat den Vorteil, dass Wärmebrücken im Bereich der Dachsparren vermieden werden.

Neue kostenlose Informationsbroschüre

Zum Thema "Alles rund ums Dach" bietet dach.de ab sofort eine Informationsbroschüre für Bauherren und Renovierer an. Die Broschüre kann kostenlos angefordert werden unter E-Mail info@dach.de.

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