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Altbau in neuem Glanz: Modernisieren rechnet sich

(27.4.2008) Wer sein Eigenheim modernisiert, steigert neben der Wohn- und Lebensqualität auch den Wiederverkaufswert der Immobilie - ein lohnendes Investment, wenn man einige Dinge beachtet.


Jeder zehnte Haushalt in Deutschland hat im vergangenen Jahr in eine Immobilie investiert. Im Durchschnitt betrug der finanzielle Aufwand für den Kauf bzw. Neubau eines Eigenheims gut 140.000 Euro, für Modernisierungen bzw. Renovierungen knapp 20.000 Euro. Das zeigt eine aktuelle Studie von TNS Infratest (mit 412 Interviews), die von der BHW Bausparkasse in Auftrag gegeben wurde. 57 Prozent der Bauherren und Käufer griffen auf Fremdmittel wie Bauspardarlehen, Kredit oder Hypothek zurück. 19 Prozent nutzten Bausparguthaben, 10 Prozent Zuschüsse vom Staat oder Land. Beim Modernisieren (vergleiche Grafik) beanspruchten 15 Prozent der Deutschen die Fremdfinanzierung, 14 Prozent Bausparguthaben und 4 Prozent Förderungen von Staat oder Land.

Wohnkomfort und Marktwert

"Eigenheimbesitzer nutzen zunehmend die Chance, durch Investitionen etwa in Maßnahmen zur Energieeinsparung oder Barrierefreiheit eine Wertsteigerung für ihre Immobilie zu erzielen", so Rüdiger Grimmert von der BHW Bausparkasse. "Bauliche Verbesserungen senken die Nebenkosten, erhöhen den Wohnkomfort und machen das Haus oder die Wohnung attraktiv für den Markt. Wertsteigerungen um 30 bis 50 Prozent nach einer Kernsanierung sind realistisch."

Fachmann zurate ziehen

Welcher Aufwand für eine Modernisierung gerechtfertigt ist, hängt von Größe, Alter und Lage der Immobilie ab. Jedes Baujahr hat seine typischen Stärken und Schwächen, die Fachleute genau im Visier haben. "Lassen Sie einen Fachmann beurteilen, welche Investition sich lohnt", empfiehlt Grimmert. Er rät jedem, mindestens drei Kostenvoranschläge einzuholen. Adressen geeigneter Experten nennen u. a. Architektenkammern, Organisationen wie Dekra oder TÜV, aber auch Verbraucherzentralen.

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