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Strähle Raum-Systeme GmbH eröffnet Akustikwerkstatt

(28.9.2010) Was eine gute Raumakustik von einer schlechten unterscheidet, kann Strähle hörbar in seiner Anfang September eingeweihten Akustikwerkstatt am Firmensitz in Waiblingen demonstrieren. Die Werkstatt soll Ausstellung und Schulungszentrum zugleich sein. Strähle richtet sich damit an Architekten, Akustiker, Bauherren und Büronutzer. Ziel ist es, gemeinsame Lösungen zu entwickeln, die maximalen gestalterischen Freiraum für die akustische Optimierung von Räumen ermöglichen.

Auf 200 Quadratmetern präsentiert der Trennwandhersteller eine architektonisch anspruchsvolle Bürolandschaft mit Einzel-, Zweier- und Open-Space-Büros sowie Denkerzelle als Raum-in-Raum-Lösung. Durch die Wahl verschiedener Oberflächen und Wandaufbauten in Verbindung mit vielfältigen Simulationsmöglichkeiten werden typische Akustiksituationen authentisch vermittelt. "Die Werkstatt soll das Thema Akustik in seiner Komplexität erlebbar machen", beschreibt Inhaber und Geschäftsführer Werner Strähle den konzeptionellen Ansatz. So legte das Unternehmen bei der Realisierung Wert darauf, dass die Besucher die Wirkung von hohem und niedrigem Schallpegel sowie langen und kurzen Nachhallzeiten differenziert wahrnehmen können.

Der Aspekt Schallschutz

... wird mittels Lautsprechern erlebbar. Diese sind in den Büros platziert und simulieren klassische Bürogeräusche wie zum Beispiel Gespräche zwischen zwei und mehreren Personen. Auf diese Weise lassen sich Büro- und Flurwände mit unterschiedlichen Verglasungen, wie Einfach-, Doppel- und Isolierverglasungen - und somit Büros mit normalem und erhöhtem Schallschutz - vergleichen.

Das Thema Absorption

... wird durch den Kontrast von akustisch optimierten Räumen mit Nachhallzeiten von 0,45 Sekunden und nicht optimierten Räume mit Nachhallzeiten bis 1,2 Sekunden verdeutlicht. Hier werden auch Wirkungsweise und Kombinationsmöglichkeiten der von Strähle entwickelten Absorbersystemfamilie 7000 veranschaulicht. Das Modellspektrum reicht ...

  • von flächenbündig integrierten Trennwandabsorbern
  • über vorgesetzte Wandabsorber
  • bis hin zu Decken- und freistehenden Absorbern.

Dass mit diesen Systemen optimale Absorption und maximaler Schallschutz in Einklang zu bringen sind, wird am Beispiel der Bürozwischenwände demonstriert.


In den Open-Space-Bereichen führt Strähle die Effekte von Deckenabsorbern und freistehenden Absorberelementen beispielhaft vor. Letztere sind extra drehbar, um am Beispiel von offenen Arbeitsplätzen und Cafébar zu zeigen, wie sich Bereiche akustisch einwandfrei voneinander abgrenzen lassen.

Gleichzeitig zeigt die Akustikwerkstatt, dass funktionelle Akustikelemente auch formal überzeugen können und sich perfekt in moderne Büoraumkonzepte einbinden lassen. Die eingesetzten Absorbersysteme aus Metall, Holz und Stoff spiegeln die gesamte Bandbreite an Materialen und Perforationen wider. Neben den Absorbern stellen die neuen Trennwandsysteme von Strähle einen weiteren Schwerpunkt der Ausstellung dar. Highlights sind ...

  • die Flurwand aus dem System 2300, eine Structural-Glazing-Trennwand mit Glastür und Ganzglasecken (Wandstärke 100 mm),
  • das System T Cube, eine Raum-in-Raum-Lösung mit gebogenen Gläsern und Nussbaumoberfläche,
  • der MTS Schrank, ein mit dem Innovationspreis ausgezeichnetes Raumausbausystem (siehe auch Beitrag "Strähle mit multifunktionalem Trenn- und Schrankwandsystem auf der BAU" vom 1.12.2008), das Klima/Kühlfunktion und Lichttechnik unsichtbar integriert und über schallabsorbierende Oberflächen zur Optimierung der Akustik beiträgt.

Weitere Informationen zur Raumakustik können per E-Mail an Strähle Raum-Systeme angefordert werden.

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