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Wohnungsbaugenehmigungen Anfang 2018: -2,5% bzw. +1,6% im Vergleich zu 2017

(26.4.2018) Von Januar bis Februar 2018 wurde in Deutschland der Bau von insgesamt 49.400 Wohnungen genehmigt. Darunter fallen alle Genehmigungen für Baumaßnahmen von neu zu errichtenden sowie an bestehenden Wohn- und Nichtwohngebäuden. Das waren 2,5% oder 1.300 Baugenehmigungen von Wohnungen weniger als im Vorjahreszeitraum. Ohne Berücksichtigung der Wohnungen in Wohnheimen stieg die Zahl allerdings um 1,6%.

Auch im weniger schwankungsanfälligen Dreimonatsvergleich fiel die Zahl der genehmigten Wohnungen insgesamt (einschließlich Wohnheime) von Dezember 2017 bis Februar 2018 im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum - nämlich um 2,8%. Und sie stieg, wenn man Wohnheime nicht berücksichtigt - und zwar um +0,9%.

Angestiegen ist die Zahl der Neubaugenehmigungen von Januar bis Februar 2018 für ...

  • Einfamilienhäuser um 2,1%,
  • Zweifamilienhäuser um 2,6% und für
  • Mehrfamilienhäuser um 3,7%.

Dagegen ist die Zahl der Neubaugenehmigungen für Wohnungen in Wohnheimen stark gesunken (-43,7%).

Die Zahl der Wohnungen, die durch genehmigte Um- und Ausbaumaßnahmen an bestehenden Gebäuden entstehen sollen, ging in den ersten beiden Monaten 2018 gegenüber dem Vorjahreszeitraum ebenfalls zurück (-10,0%). Dieser Rückgang ist überwiegend auf die starke Abnahme bei den Umbaumaßnahmen an Wohnheimen zurückzuführen (– 42,0%).

Der umbaute Raum der genehmigten neuen Nichtwohngebäude erhöhte sich von Januar bis Februar 2018 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 3,9 Mio. m³ auf 33,3 Mio. m³ (+13,2%). Dabei ist der Anstieg sowohl auf die öffentlichen Bauherren (+0,7 Mio. m³ bzw. +30,7%) als auch auf die nichtöffentlichen Bauherren (+3,2 Mio. m³ bzw. +11,7%) zurückzuführen.

siehe auch für zusätzliche Informationen:

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