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VoiceBridge von WHD verspricht deutliche Kommunikation trotz Spuckschutzscheiben


Bild © CDC
  

(23.6.2020) Vor allem beim Sprechen kann durch Tröpfchen und Aerosole der Coronavirus bzw. SARS-CoV-2 übertragen werden. Deshalb wurden z.B. in Geschäften, Bürgerbüros und Praxen Acrylglasscheiben als Spuckschutz installiert, um Kunden und Mitarbeiter zu schützen. Allerdings erschweren die Vorsichtmaßnahmen auch die klare, verständliche Kommunikation. Dies kann durchaus gefährlich sein: Versteht man seinen Gesprächspartner nur schwer, nähert man sich reflexhaft an, beugt sich vor oder möglicherweise sogar um den Spuckschutz herum. Hebt man die Stimme und spricht lauter, werden nachweislich potentiell mehr infektiöse, lange in der Luft schwebende Aerosole freigesetzt - und eventuell an den Nächsten in der Schlange weitergegeben. Ebenso kann die Kommunikation mit Angehörigen in Alten- und Pflegeheimen durch Besuchssperren und Schutzscheiben frustrierend sein. WHD hat sich dieses Problems angenommen und mit VoiceBridge eine neue Gegensprechanlage entwickelt. Sie überbrückt auch bei größeren Abständen den sprachlichen Austausch und erleichtert die zwischenmenschliche Kommunikation.

Fotos © WHD 

Die VoiceBridge von WHD besteht aus zwei 86×111 mm großen und 18 mm flachen, weißen Sprechstellen. Diese werden auf Innen- und Außenseite der Acrylglasscheibe mittels Spiegel-Klebeband befestigt. In jeder Sprechstelle befinden sich ein Mikrofon und ein Lautsprecher, so dass Personal und Kunden bzw. Bewohner und Besucher trotz Abstand und Schutzscheibe sicher, mühelos und verständlich miteinander kommunizieren können. Privatsphäre und Datenschutz bleiben dabei gewahrt, da die VoiceBridge autonom und nicht über WLAN oder Bluetooth in bestehende Systeme eingebunden ist.

Hygienische Handhabung: Aktivierung über Infrarotsensoren

Das Thema Hygienie spielte bei der Entwicklung der VoiceBridge selbstredend eine große Rolle. Daher wird die Sprechstelle auf der Außenseite (Kunden / Besucher) über Infrarotsensoren automatisch aktiviert, sobald sich eine Person nähert. Die einzige Taste befindet sich auf der innen angebrachten Sprechstelle, über die das Personal das Ein- und Ausschalten des Systems sowie das Stummschalten der Mikrofone auf Wunsch übernehmen kann. LED-Lämpchen (rot / grün) zeigen den Aktivierungsstatus des Mikrofons an. Die Sprechstellen-Boxen können problemlos mit handelsüblichen Reini­gungs- und Flächendesinfektionsmitteln gesäubert werden.

Geräuschunterdrückung und Echokompensation

Zusätzlich ist die VoiceBridge mit einem Chip zur Geräuschunterdrückung (Noise Elimination, NE) und Echokompensation (Acoustic Echo Compensation, AEC) ausgerüstet. Bei der Geräuschunterdrückung werden ständig vorhandene Hintergrundgeräusche reduziert - ausgelöst durch z.B. Lüftungsanlagen, Straßenverkehr oder Musik. Die Echo­kompensation-Technologie in den Mikrofonen verhindert störende Geräusche, die durch zeitversetzte Wiedergabe von Schall über die Lautsprecher hervorgerufen werden.

Weitere Informationen zu VoiceBridge können per E-Mail an WHD angefordert werden.

siehe auch für zusätzliche Informationen:

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