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Bosch erweitert seine Dicentis-Konferenzplattform mittels neuer Hard- und Software

(29.7.2021) Der Dicentis-System-Server erfreut sich seit seiner Markteinführung 2019 großer Beliebtheit: Mehr als 60% der Installationen des Dicentis-Konferenzsystems sind mittlerweile damit ausgestattet. Nun wurde es mit neuer Hardware von HP und einem erweiterten Betriebssystem (OS) aufgerüstet.

Durch die neue Hardware wird der Dicentis System-Server auf die HP Z2 Mini G5-Workstation umgestellt. Diese ähnelt zwar der vorherigen Version, bietet jedoch eine höhere Leistung und eignet sich für Systeme mit bis zu 750 Geräten. Der kompakte Server ist außerdem so leise, dass er auch in Besprechungsräumen positioniert werden kann.

Im Sinne der Sicherheit verwendet der Server das neueste Windows Server 2019-Betriebssystem und die neueste Dicentis-Softwareversion 3.60. Während in einer früheren Softwareversion die Migration zu HTTPS durchgeführt wurde, sind in der Version 3.60 die Protokolle HTTP Strict Transport Security (HSTS) und Transport Layer Security (TLS 1.2) standardmäßig verfügbar.

Ab sofort wird eine Zertifikatstechnologie nach Branchenstandard nicht nur dazu genutzt, sichere Verbindungen zu garantieren, sondern auch dazu, die Authentizität von Besprechungsprotokollen und Abstimmungsdateien sicherzustellen.

Der HP System-Server ist Teil der IP-basierten Dicentis-Familie, die sich als ein One-Stop-Shop-system für Konferenzprojekte bietet. Der System-Server bietet dabei alle Vorteile eines IP-Systems: So werden Dicentis-Dienste auf einer zuverlässigen und benutzerfreundlichen Plattform ausgeführt, wobei alle erforderlichen Features und Funktionen vorinstalliert, virengeschützt und sofort einsatzbereit sind. Das Windows Betriebssystem und die Dicentis Softwareversion 3.60 sind überdies vorkonfiguriert, um die Installationszeit zu minimieren und dafür zu sorgen, dass der Server ordnungsgemäß eingerichtet ist.

Fotos und Bilder © Bosch 

Konferenz- und Dolmetschertechnik ermöglicht Präsenz- und Remotebetrieb

Im Rahmen der portugiesischen EU-Ratspräsidentschaft (in der ersten Jahreshälfte 2021) wurde das Centro Cultural de Belém mit seinem Hauptsitz in Lissabon mit einem Dicentis Konferenzsystem ausgerüstet. Das System besteht aus 70 Dicentis- sowie 50 Dicentis Drahtlos-Diskussionseinheiten mit Touchscreens und kann sowohl für Präsenzveranstaltungen vor Ort als auch für Hybrid-Meetings eingesetzt werden, um den Anforderungen der COVID-19-Pandemie gerecht zu werden. Für Teilnehmer, die nicht selbst nach Portugal reisen konnten, ist das System zudem in der Lage, externe Streaming-Plattformen für Remote-Meetings einzubinden.

Die Remote-Teilnehmer werden über den Dicentis System-Server, das Kernelement des Systems, mittels des Omneo2Dante-Gateways in Meetings eingebunden. Ein Dante-Gateway ermöglicht die Audioverteilung an verschiedene Streaming-Plattformen wie Zoom und WebEx sowie die Audiosignalverteilung in die einzelnen virtuellen Räume bei Meetings, in denen ,Social Distancing‘ erforderlich ist.

Die Basiskonfiguration der Konferenzsysteme ist in allen drei Räumen - dem Hauptplenarsaal, einem kleineren Besprechungsraum und dem Presseraum identisch - und variiert nur in der Anzahl der Diskussionseinheiten. Die fest verdrahteten Komponenten bilden die Hauptsysteme in den drei Räumen, während die drahtlosen Einheiten bei Bedarf eingesetzt werden können und zusätzliche Flexibilität bieten. Zudem stehen für das Simultandolmetschen 20 Dolmetscherkabinen zur Verfügung, die mit den ISO 20109-konformen Dicentis-Dolmetscherpulten mit Videoausgang ausgestattet sind.

Zusätzlich zur Ausrüstung vor Ort wurden sechs Remote-Kabinen eingerichtet, die als Dolmetscherknotenpunkte außerhalb des Hauptsitzes der Präsidentschaft dienen. Dies erübrigt Dolmetschern samt Delegationen die Anreise zu den Präsidentschaftssitzungen in verschiedene Städte.

Weitere Informationen zur Dicentis-Konferenzplattform können per E-Mail an Bosch Sicherheitssysteme angefordert werden.

siehe auch für zusätzliche Informationen:

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