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Auftragseingang im Bauhauptgewerbe im September 2023: -7,3% zum Vormonat

(24.11.2023) Der reale Auftragseingang im Bauhauptgewerbe ist nach Angaben des Statistischen Bundesamtes im September 2023 gegenüber August 2023 kalender- und saisonbereinigt um 7,3% gesunken. Dabei waren die Entwicklungen im Hochbau und im Tiefbau unterschiedlich.

Im Vergleich zum Vorjahresmonat September 2022 stieg der reale, kalenderbereinigte Auftragseingang im Bauhauptgewerbe um 13,2%. Dabei nahm der Auftragseingang im Hochbau um 12,6% und im Tiefbau um 13,8% zu. Der nicht preisbereinigte Auftragseingang lag im September 2023 mit +14,9% über dem Vorjahresniveau.

Da die Auftragseingänge zum Jahresbeginn sehr niedrig waren, lagen die Auftragseingänge im Bauhauptgewerbe in den ersten drei Quartalen 2023 real um 5,6% unter dem Niveau des Vorjahreszeitraums. Nominal stiegen die Auftragseingänge aufgrund der in der ersten Jahreshälfte stark gestiegenen Baupreise um 3,3% gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Realer Umsatz nur etwas gestiegen

Der reale Umsatz im Bauhauptgewerbe ist im September 2023 gegenüber dem Vorjahresmonat um 1,5% gesunken. Der nominale Umsatz erhöhte sich aufgrund der gestiegenen Baupreise um 2,2% auf 10,3 Mrd. Euro.

In den ersten drei Quartalen 2023 sanken die Umsätze im Vergleich zum Vorjahreszeitraum real um 3,6% und stiegen nominal um 4,9%.

Die Zahl der im Bauhauptgewerbe tätigen Personen erhöhte sich im September 2023 gegenüber dem Vorjahresmonat um 0,9%.

Im Fokus der Konjunkturbeobachtung steht der Vergleich der kalender- und saisonbereinigten Werte zum Vormonat oder Vorquartal. Hieraus lässt sich eine kurzfristige konjunkturelle Entwicklung ablesen. Der kalenderbereinigte Vorjahresvergleich dient einem längerfristigen Vergleich und ist von saisonalen Schwankungen unabhängig.

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