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Neu: Kaiser-Schallschutzdose für Schallschutzwände

(19.4.2010; Light+Building-Bericht) Ein zunehmend wichtiges Thema in der Baupraxis, das auch die Elektroinstallation betrifft, ist der Schallschutz - sowohl in öffentlichen oder gewerblichen Bauvorhaben als auch im privaten Wohnungsbau. Zwar regelt grundsätzlich die DIN 4109 den Schallschutz im Hochbau, jedoch jüngsten Gerichtsurteilen zufolge definiert sie lediglich die "Grenze des Unzumutbaren". Anforderungen an den Schallschutz werden im beruflichen wie auch privaten Umfeld definiert, wenn es darum geht, sich zu konzentrieren, zu entspannen oder zu regenerieren. Vor diesem Hintergrund stellt die Baupraxis weit höhere Anforderungen - beispielsweise in Krankenhäusern und Hotels, in Büro- oder Verwaltungsgebäuden oder auch in Reihen- und Mehrfamilienhäusern.

Elektroinstallationen in Schallschutzwänden müssen mit besonderer Sorgfalt ausgeführt werden, um diese nicht in ihrer schallhemmenden Funktion zu schwächen. Der Einsatz herkömmlicher Hohlwanddosen in Schallschutzwänden stellt eine erhebliche Schwächung des Schallschutzes dar. Hinzu kommt, dass sich durch die Entnahme von Dämmmaterial bei der Herstellung von Installationsöffnungen zusätzlich eine Bauteilschwächung ergibt. Diese muss anschließend durch arbeits- und zeitintensive Kompensationsmaßnahmen wie Mineralwollstopfungen wieder ausgeglichen werden, wobei die Schallschutzfunktion nicht immer sichergestellt werden kann.

Deutlich einfacher, schneller und vor allem zuverlässiger soll die Elektroinstallation in Schallschutzwänden mit einer neuen Schallschutzdose erfolgen können, die Kaiser auf der Light+Building vorgestellt hat. Diese Neuheit wurde speziell für den Einbau von Schaltern, Steckdosen und Einbaugeräten in Einfach- und Doppelständerwerken konzipiert, die mit Mineralwolle schallgedämmt sind.

gegenüberliegend in 5-fach-Kombination

Die neuen Kaiser-Schallschutzdosen sollen die schalldämmenden Eigenschaften von Schallschutzwänden vollständig erhalten. Der massive Dosenkörper mit elastischer Schallschutzummantelung könne nämlich den Schall reflektieren und absorbieren. Laut Schallschutzgutachten bleiben die schalldämmenden Eigenschaften von Schallschutzwänden sogar im gegenüberliegenden Einbaufall und bis zu einer 5-fach-Kombination ohne weitere schallisolierende Maßnahmen uneingeschränkt gewährleistet. Hierzu wurden umfangreiche Versuchsreihen in einer vom Verband der Materialprüfanstalten zugelassenen Messstelle vorgenommen. Die Schallschutzdosen vermeiden somit nachweislich die Übertragung von Schall und Lärm - sogar bei partiell entferntem Dämmstoff.

Die Montage entspricht der von herkömmlichen Hohlwanddosen mit einer Installationsöffnung von 74 mm und kann auch nachträglich als Schallschutzmaßnahme durchgeführt werden. Für die passgenaue Herstellung der Installationsöffnungen führt Kaiser zahlreiche praxisgerechte Systemwerkzeuge wie den Fräser Multi 4000 in seinem Programm. Auch Mehrfachkombinationen im Normabstand lassen sich mit den Schallschutzdosen ausführen. Hierzu wird der markierte dünnere Bereich des Halterandes bei den zu kombinierenden Schallschutzdosen abgetrennt. Die Durchverdrahtung untereinander erfolgt über einen Verbindungsstutzen.

Die Innenabmessungen der neuen Schallschutzdosen, die auch in halogenfreier Ausführung erhältlich sind, entsprechen der DIN 49073-1 sowie den Vorgaben der DIN EN 60670 und eignen sich somit für alle Installationsgeräte wie Schalter, Steckdosen, Dimmer etc. Die Schallschutzdosen bieten aufgrund Ihres großzügigen Volumens zusätzlichen Platz für die Aufnahme weiterer Klemmen. Durch Einsatz eines Schallschutzdeckels können sie auch als Verbindungsdose eingesetzt werden.

Weitere Informationen zu Schallschutzdosen können per E-Mail an Kaiser angefordert werden.

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