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StoColor X-black schützt dunkle WDVS-Oberflächen mit NIR-Technologie vor Überhitzung

(7.7.2011) Einen „Hitzeschild“ für das Fassadendämmsystem StoTherm Classic bietet die neue Fassadenfarbe StoColor X-black. Sie soll Infrarotstrahlung reflektieren und Temperaturspitzen an der Fassade um 15 bis 20 Prozent senken können. Das macht den Wandaufbau insbesondere bei dunklen Farbtönen langlebiger und sicherer.

Dunkle Fassadenfarben werden stark nachgefragt. Die technische Herausforderung dabei: Sie heizen sich in der Sonne stärker auf als helle. In der Vergangenheit konnten darum dunkle Fassaden - wenn überhaupt - häufig nur mit einem mineralischen Dämmstoff realisiert werden. Jetzt erlaubt die NIR-Technologie (Nah-Infrarot-Reflektion) auch die Dämmung sehr dunkler Fassaden mit dem bewährten Expandierten Polystyrol (EPS).

Beim Einsatz dunkler Farbtöne mit einem Hellbezugswert kleiner 20 (0 = keine Reflexion/100 = totale Reflexion) an Fassaden kann es aufgrund der Sonneneinstrahlung zu Temperaturspitzen mit mehr als 80°C an der Oberfläche kommen. Dies ist ein kritischer Temperaturbereich für nahezu alle Wandaufbauten, gerade bei einer Dämmung mit EPS sollte eine Temperatur von 70°C nicht wiederholt überschritten werden, da sonst in der Dämmschicht und an der Putzoberfläche Schäden drohen.

Wärmereflektion kappt Temperaturspitzen

Die matte Fassadenfarbe StoColor X-black besitzt die Fähigkeit, eine von Sonnenstrahlung verursachte Temperaturspitze unter 70°C zu halten. Dies gelingt durch den Einsatz spezieller NIR-Pigmente, die große Teile der Sonnenenergie - im nicht sichtbaren Nahinfrarotbereich - reflektieren. Die jeweiligen Temperaturspitzen sollen sich dabei um 15 bis 20 Prozent gegenüber einer marktüblichen Pigmentierung verringern. Dadurch können in Absprache mit den Sto-Technikern beim Dämmsystem StoTherm Classic Oberflächen erstellt werden, welche die sonst übliche Untergrenze des Hellbezugswerts von 20 deutlich unterschreiten - ohne Dämmstoffwechsel von EPS auf Mineralwolle.


Erst die thermografische Aufnahme zeigt den Unterschied: Die zweite und vierte Tafel (von links) des Testaufbaus sind mit einer auf NIR-Pigmenten basierenden Farbe beschichtet. Diese reflektiert große Teile der Sonnenenergie, wodurch die Oberfläche der Tafeln deutlich kühler bleibt.

Ein zusätzlicher Effekt des verbesserten Fassadenschutzes ist der Beitrag zur Reduktion des „Hitze-Insel-Phänomens“, den die Farbe leistet. Denn bei großflächigem Einsatz sollen sich innerstädtische Bereiche nicht so stark erhitzen können wie bisher, was - vor allem in heißeren Ländern - erhebliche Einsparungen bei der Gebäudeklimatisierung verspricht.

StoColor X-black für StoTherm Classic basiert auf Reinacrylat, um bei intensiven Farbtönen eine möglichst hohe Bindekraft und damit Langlebigkeit sicherzustellen. Die Fassadenfarbe eignet sich für den Neubau wie die Renovierung und ist in allen Farbtönen des StoColor Systems erhältlich.

Weitere Informationen zu StoColor X-black können per E-Mail an Sto angefordert werden.

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