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ÖkoFEN entwickelt Strom produzierende Pelletsheizung öffentlich

(7.9.2011) Die dezentrale Energieerzeugung mittels Mikro-Kraft-Wärme-Kopplung ist heute eines der zentralen Energiethemen. KWK-Anlagen ermöglichen eine besonders hohe Energieeffizienz, da die Verbrennungswärme sowohl zum Heizen als auch für die Stromerzeugung genutzt wird. Hierfür existieren bisher nur Systemlösungen auf Basis fossiler Energieträger. Das will ÖkoFEN ändern und arbeitet daran, eine Strom produzierenden Pelletsheizung für Einfamilienhäuser auf Basis eines Stirlingmotors zur Serienreife zu bringen.

öffentliche Entwicklungsarbeit

Für das Entwicklungsprojekt wählt ÖkoFEN einen offenen Kommunikationsansatz: Auf der Website okofen-e.com stellt das Unternehmen alle Informationen zu seinem Projekt während der Entwicklungsphase zur Verfügung. Darüber hinaus wurden ein Blog, ein Newsletter sowie eine eigene Facebook-Präsenz eingerichtet, um Interessenten aktiv in das Projekt mit einzubeziehen.

ÖkoFEN-Geschäftsführer und Leiter des Entwicklungsprojekts Stefan Ortner erklärt dieses Open-Innovation-Prinzip: „Bisher konzentrierten sich Unternehmen bei Neuentwicklungen stark darauf, alles geheim zu halten. Wir möchten alle beteiligten Partner wie Kunden, Servicetechniker, Mitarbeiter und Kundenbetreuer, aber auch interessierte Tüftler und das versierte Fachpublikum sowie politische Entscheidungsträger für unser Projekt begeistern und in die Entwicklung einer neuen Dimension der Energieversorgung einbinden.“

Die ÖkoFEN-Geschäftsführer Herbert Ortner (li.) und Stefan Ortner (re.) mit einem Modell des Stirlingmotors, der erstmals die serienreife Ökostromerzeugung mittels einer Pelletsheizung ermöglichen soll.
Die ÖkoFEN-Geschäftsführer Herbert Ortner (li.) und Stefan Ortner (re.) mit einem Modell des Stirlingmotors. (Bild vergrößern)

KWK wärmegeführt

Zur Stromerzeugung wird ein Freikolben-Stirling-Motor des Herstellers Microgen Engine Corporation aus England eingesetzt, wie man ihn von gasbefeuerten Mikro-KWKs namhafter Hersteller serienmäßig kennt. Im marktreifen Produkt liefert der Stirlingmotor, der in eine Pelletsheizung integriert ist, 1 Kilowatt elektrische Energie. Der Betrieb des Systems wird wärmegeführt erfolgen: Das Gerät arbeitet, wenn Wärme benötigt wird und produziert gleichzeitig Strom. Dieser wird entweder vor Ort verbraucht oder in das Stromnetz eingespeist.

Stefan Ortner ist vom Erfolg des Projekts überzeugt: „Wir verfügen über einen serienreifen Stirlingmotor, in dessen 15 Jahre dauernde Entwicklung mehr als 200 Millionen Euro geflossen sind. Und wir haben einen Pelletskessel genau auf die Kombination mit dem Stirlingmotor abgestimmt.“ Die Testphase sei bereits erfolgreich angelaufen.

Weitere Informationen zur Pellets-Mikro-Kraft-Wärme-Kopplung können per E-Mail an ÖkoFEN angefordert werden.

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