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ÖkoFENs Pellet-Mikro-KWK-Entwicklungsprojekt geht in die Feldtests

(3.4.2012; SHK-Bericht) Bereits 2011 hatte ÖkoFEN die Ent­wicklung einer Pelletheizanlage mit Mikro-Kraft-Wärme-Kop­plung unter dem Projektnamen ÖkoFEN_e angekündigt (siehe Beitrag vom 7.9.2011). Ebenso bemerkenswert wie das Projekt selbst wurde auch die Kommunikationsstrategie der so genann­ten „Open Innovation“ angelegt: Auf der Website okofen-e gewährt das Unternehmen Einblicke in den Fortschritt der Arbeit. Nun gibt es Neuigkeiten zum technischen Prinzip der ersten Strom produzierenden Pelletsheizung: Aus „ÖkoFEN_e“ wird „Pellematic Smart_e“. Das Pelletskraftwerk für zuhause soll aus einer modifizierten, kompakten Pellematic Smart Pellet­heizung mit integriertem Schichtspeicher und Stirlingmotor be­stehen.

Nach den positiven Erfahrungen mit der Kompaktenergiezen­trale Pellematic Smart sollen auch bei der Pellematic Smart_e alle Komponenten auf engstem Raum integriert werden. Damit wird die erste Strom produzierende Pellethei­zung ebenfalls nur etwa 1,5 Quadratmeter Stellfläche benötigen. Ende 2011 wurden die ersten Typenprüfungen dazu erfolgreich abgeschlossen. 2012 beginnt die erste Feldtestphase. Das Gerät wird neben dem Pelletsbrenner auch einen Schichtspeicher von ca. 600 Litern Volumen sowie einen Stirlingmotor von Microgen enthalten. Das Verbrennungskonzept der bestehenden Pellematic Smart wurde an die Anforderungen des Stirlingmotors angepasst. Um zudem einen verbesserten Wärmeübergang am Er­hitzerkopf vom Rauchgas auf den Stirlingmotor zu erreichen, wurde eine spezielle An­strömeinheit entwickelt. Eine vollautomatische Reinigungseinrichtung für den Erhitzer­kopf, welche brennstoffbedingte Verunreinigungen am Motor entfernt, wurde ebenfalls bereits erfolgreich am Prüfstand getestet.

Die Kombination aus Pelletsheizung, Pufferspeicher und langlebigem Stirlingmotor soll eine geräusch- und emissionsarme dezentrale Stromerzeugung ermögli­chen. Durch den umweltfreundlichen und nachwachsenden Energieträger Pellets, ist der Betrieb der Pellematic Smart_e zudem CO₂-neutral.

Weitere Informationen zu „Pellematic Smart_e“ können per E-Mail an ÖkoFEN angefordert werden.

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