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Corporate Architecture mit hinterschnittenem Schiefer

(13.7.2016) Eine moderne Natursteinfassade aus spaltrauen Schiefern prägt den Ein­gangsbereich eines neuen Profimarktes für die Natursteinbranche in Karlsruhe. Mit die­sem Statement empfängt die Firma König, namhafter Werkzeughersteller und Zuliefe­rer der Steinindustrie sowie des Naturstein-Handwerks, seine Kunden (siehe Google-Maps). Konzipiert wurde das neue Test-, Schulungs-, Ausbildungs- und Logistikgebäu­de vom Gebäudestrategen Vollack aus Karlsruhe. 


alle Fotos, wen nicht anders ausgewiesen: Rathscheck Schiefer / Gerard Halama

Für Thorsten von Killisch-Horn, Partner und Geschäftsführer bei der Vollack Gruppe ist die Schieferfassade eine Marken bildende Wahl: „Wichtiger Bestandteil des Gebäu­dekonzeptes war es, die Marke König auch nach außen sichtbar werden zu lassen. Mit dem modernen Baustoff Schiefer, der mit seiner neutralen Farbgebung und den spalt­rauen Oberflächen bodenständig, aber auch elegant wirkt, haben wir die richtige An­mutung gewählt.“

Schieferwerksteine mit Hinterschnittankern

Die Symmetrische Deckung mit Hinterschnittankern ist eine recht neue Fassaden-Deckart: Eine europäische technische Zulassung ( ETA-13/0332) gibt es erst seit Mai 2013.

Um der Zulassung entsprechen zu können, hat Rathscheck Schiefer mehrere Schiefer­vorkommen prüfen lassen, denn längst nicht jeder Spaltstein - und dazu gehört Schie­fer - ist für Hinterschnittanker geeignet. Angeboten wird von dem Schieferspezialisten aus der Eifel ...

  • ein blaugrauer, spaltrauer Schiefer (InterSIN 120) sowie
  • ein grüner, spaltrauer oder polierter Schiefer (ColorSIN CS50)
  • in einer maximalen Plattengröße von 50 x 120 cm und einer Dicke von 2 cm.

Damit der Naturstein mit seiner lebhaften, spaltrauen Oberfläche voll zur Geltung kommt, wurde in Karlsruhe die Flächigkeit der Fassade besonders betont - dazu tra­gen auch der bündige Einbau der Fenster und der Attika bei. Kein Detail unterläuft die Idee der Fläche:

Die Schichthöhen sowie deren Aufeinanderfolge im wilden Verband waren von den Pla­nern weitgehend vorgegeben. Die Fassadenbauer entwickelten daraus einen detail­lierten Fassaden- und Montageplan:


Abbildung: Natursteinwerke Villmar

Aus den von den Planern vorgegebenen Nennhö­hen (25, 30, 35, 40 und 45 cm) erga­ben sich abzüglich der 8 mm großen waagerech­ten und senkrechten Fugen in der Fläche Werksteine mit einer Regellänge von 119,2 cm und Höhen zwischen 24,2 und 44,2 cm. Die exakt geschnittenen Platten werden bei der Montage über die in den Agraffen integrierten Schrauben justiert. Der Versatz der Vertikalfuge beträgt mindes­tens 20 cm und reicht bis zur Hälfte eines Steines. Jeweils am Anfang und am Ende einer Schicht wurden die Steine auf Maß passend gesägt.


Foto: Firma König

Die fast 8 m hohe und 50 m lange Fassade besteht insgesamt aus 22 Schichten und rund 200 unterschiedlichen Steinformaten. Ihre Wirkung verändert sich mit dem Wet­ter und dem Lauf der Sonne. Das Farbenspektrum erstreckt sich vom dunklen Blau­grau über silbernen Glanz bis hin zur Spiegelung des umgebenden Grüns.

Bautafel:

Weitere Informationen zur Symmetrischen Deckung können per E-Mail an Rathscheck angefordert werden.

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