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Schüco erweitert sein Portfolio um das textile Fassadensystem Facid

(15.2.2017; BAU-Bericht) Im Zuge des anhaltenden Trends zum nachhaltigen Bauen rückt der Lebenszyklus von Gebäuden immer stärker in den Fokus - und damit steigen die Ansprüche an die Funktionalität und Flexibilität von Fassaden. Konventionelle Loch- oder Pfosten-Riegel-Fassaden können allerdings im Rahmen von Nutzungswechseln und/oder neuer Corporate Architecture nur aufwändig und zeitintensiv angepasst werden. Mit einem textilen Fassadensystem wie Facid lässt sich das äußere Erscheinungsbild eines Gebäudes dagegen ohne funktionelle Einschränkungen vergleichsweise leicht bei laufendem Betrieb ohne Eingriff in die Gebäudesubstanz an veränderte Anforderungen anpassen.

Fassadensystem Facid
Foto © EPS Systems

Tuchhaltertechnik ohne Hohlsäume


OP-Zentrum in Großhadern (Foto © Mark Wohlrab; vergrößern)
  

Die reversiblen Tuchhalter werden auf das zugeschnittene Gewebe geklemmt und anschließend im Spannkanal des Profils eingerastet. Während andere Verfahren den Spannungsaufbau des Gewebes erst durch nachträgliche Bewegung der Profile erreichen, spannt der innenliegende Mechanismus sofort bis in alle Ecken. Die Profile können daher schon vor dem Spannen exakt positioniert und mit allen Anschlüssen versehen werden.

Je nach Anwendung und Gebäudeart stehen unterschiedliche Gewebematerialien für die Bespannung zur Verfügung. Dazu zählen vorgespannte bedruckbare PVC-Gewebe und hochwertige Glasfasergewebe für Anforderungen mit der Brandschutzklasse A2. Alle Gewebe sind in zahlreichen Farben und verschiedenen Porositäten erhältlich - so z.B. für die besondere Querlüftungsanforderungen im Parkhausbau.

Flughafen Berlin-Brandenburg
Flughafen Berlin-Brandenburg (Foto © Alexander Obst/Marion Schmieding)

Facid – für flexible Fassaden

Das Textilfassadensystem Facid wurde von EPS aus Siegen entwickelt und 2008 auf den Markt gebracht. Seit Januar 2016 ist die EPS Systems GmbH & Co. KG eine Mehrheitsbeteiligung der Schüco International KG.

Neu- und Bestandsbauten, gesamte Fassaden oder Teilbereiche, lassen sich im Sinne des nachhaltigen Bauens mit Facid komplett verändern. Seit 2008 wurden bereits deutschlandweit und international nennenswerte Projekte umgesetzt – unter anderem das Fraunhofer Institut Potsdam, der Flughafen Berlin-Brandenburg Willy Brandt, das OP-Zentrum in München-Großhadern oder das Parkhaus der FBI-Zentrale in San Diego.

Weitere Informationen zu Facid können per E-Mail an Schüco angefordert werden.

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