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VBBF: Bauphysik schon im Rohbau optimieren

(24.9.2008) Der Wärme- und Schallschutz von Gebäuden wird nicht nur von nachträglich einzubauenden Komponenten wie Trittschallschutzauflagen für Fußböden oder Wärmedämmungen an der Fassade bestimmt. Speziell an Anschluss- und Detailpunkten müssen bereits im Rohbau die Weichen für eine optimale bauphysikalische Qualität gestellt werden. Mit modernen Systemlösungen kann der Planer bereits in dieser frühen Phase eine Reihe von Wärmebrücken und Schallübertragungswegen in der Konstruktion ausschalten, deren spätere Beseitigung im Ausbau einen unvertretbar hohen Aufwand verursachen würde. Darauf weist u.a. der Verein zur Förderung und Entwicklung der Befestigungs-, Bewehrungs- und Fassadentechnik e.V. (VBBF) hin.


Bild aus dem Beitrag "Wärmebrücken im Neubau: ein kritischer Schwachpunkt" vom 18.8.2008

Die im VBBF zusammengeschlossenen Hersteller engagieren sich für die Qualitätssicherung bei innovativen Einbaudetails der Bewehrung und Distanztechnik sowie der Befestigung im modernen Betonbau. Hochwertige bauphysikalische Einbauteile mit einem Qualitätsanspruch "Made in Germany" sollen damit eindeutig von Billigerzeugnissen ungewisser Herkunft und vor allem ungewisser Leistungsfähigkeit zu unterscheiden seien.

So müssen beispielsweise wärmedämmende Anschlusselemente für auskragende Bauteile (etwa Balkone) nicht nur die Wärmebrücke an der Auskragung minimieren, sondern auch tatsächlich alle positiven oder negativen Querkräfte beziehungsweise Biegemomente aufnehmen und zudem dauerhaft korrosionsgeschützt sein. Die einbaufertigen Elemente der VBBF- Mitglieder versprechen dem Planer Sicherheit hinsichtlich der statischen Anforderungen durch vorliegende allgemeine bauaufsichtliche Zulassungen und Typenprüfungen sowie durch eine lückenlose werkseigene Qualitätskontrolle.

Ähnliches gilt auch für vorgefertigte Schallschutzelemente, mit denen sich Konstruktionen schalltechnisch dort trennen lassen, wo es hörbar von Vorteil ist. So können Treppenläufe oder -podeste einfach und sicher mit einbaufertigen Auflagersystemen montiert werden, die nicht nur die statischen Anforderungen erfüllen, sondern zusätzlich bereits im Rohbau einen zeitgemäßen Trittschallschutz sichern - siehe z.B. Bild rechts aus dem Beitrag "Konstruktive Ruhe im Treppenhaus" vom 24.9.2008.

Mithilfe ausführlicher Produktdokumentationen und Montageanleitungen ist ein fachgerechter Einbau der bauphysikalischen Komponenten möglich. Dies lässt sich im Rahmen der Rohbauabnahme unkompliziert kontrollieren. Spätere Qualitätsdiskussionen zwischen Planer, Verarbeiter und Auftraggeber gehören damit der Vergangenheit an.

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