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Leitfaden zum Anschluss von Sprinkleranlagen ans Trinkwasser

<!---->(28.1.2010) Der Anschluss von Sprinkleranlagen an die Trinkwasser-Installation eines Gebäudes muss gesetzlich so erfolgen, dass eine Veränderung der Trinkwasserqualität ausgeschlossen ist. Um dies sicherzustellen, wird die Sicherungsarmatur "Freier Auslauf" durch den Bundesrat in der amtlichen Begründung der Bundesregierung zur Trinkwasserverordnung 2001 für die Abtrennung von nicht häuslichem Wasser zum "Schutz der menschlichen Gesundheit" vorgesehen. Fortführend ist für den Regelfall diese Forderung auch in DIN 1988-6 von 2001 niedergeschrieben. Der Planer, vor allem aber der ausführende, zugelassene Vertrags-Installationsbetrieb, können für einen nicht fachgerecht ausgeführten Anschluss strafrechtlich belangt werden.

Bislang stand für die Erstellung von Sprinkleranlagen kein einheitliches Regelwerk zur Verfügung. Mit der EN 12845 (Ortsfeste Brandbekämpfungsanlagen - Automatische Sprinkleranlagen - Planung, Installation und Instandhaltung) wurde im Juli 2009 in der Bundesrepublik ein Regelwerk eingeführt, dass europaweit als allgemein "Anerkannte Regel der Technik" Anwendung findet.

Der Leitfaden "TrinkwasserTrennstationen für Sprinkleranlagen bis 16.600 l/min" von GEP IndustrieSysteme gibt nun einen Überblick über Möglichkeiten der Wasserversorgung und über Anlagen zur Trinkwasserreinhaltung für automatische Löschanlagen. Er beschreibt den fachgerechten Anschluss von Sprinkleranlagen an die öffentliche Trinkwasserversorgung und gibt somit Fachplaner und ausführendem Fachbetrieb die Sicherheit, gesetzliche wie normative Anforderungen korrekt umzusetzen.

Ferner berücksichtigt der Leitfaden auch Details, die im Hinblick auf die grundlegenden Regelwerke, wie DIN EN 1717 (Schutz des Trinkwassers), DIN 1988 (Technische Regeln für Trinkwasser-Installationen) und DIN EN 12056 (Schwerkraftentwässerungsanlagen innerhalb von Gebäuden) nach den AVBWasserV zu beachten sind.

Der Leitfaden kann per E-Mail an GEP IndustrieSysteme kostenlos angefordert werden und ist als PDF-Dokument und gep-h2o.de abrufbar.

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