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Neuem Bodenablauf genügen 35 mm Sperrwasserhöhe

(16.3.2010; SHK-Bericht) Bei der Bad- und Bodenentwässerung ist die Estrichhöhe ausschlaggebend für die Wahl des Ablaufs. Gerade in der Renovierung müssen die Abläufe möglichst flach, aber trotzdem ablaufstark sein und zuverlässig Schutz vor Geruchsbelästigung bieten. Abhilfe verspricht jetzt der neue Bodenablauf Advantix Top von Viega mit einer Ablaufleistung von bis zu 1,2 l/s. Dank höhenverstellbarem Boden kann er flexibel an unterschiedlichste Einbausituation angepasst werden. Außerdem soll der Advantix Top auch dann noch zuverlässigen Schutz vor Geruchsbelästigung gewährleisten, wenn die Sperrwasserhöhe aufgrund der Einbausituation nur 35 mm beträgt. Lieferbar ist der Bodenablauf für die Advantix-Duschrinnen und -eckabläufe sowie für alle Viega-Abläufe, die konventionell abgedichtet oder in Verbundabdichtung eingebaut werden.


Durch einen bis 20 mm in der Höhe verstellbaren Boden sowie ein kürzbares Tauchrohr muss erst auf der Baustelle entschieden werden, welche Bau- und damit welche Sperrwasserhöhe der Ablauf einzuhalten hat. So soll sich immer die flachste Bauweise mit bestmöglicher Ablaufleistung realisieren lassen.

Je nach Einbauvariante beträgt die Bauhöhe 85 bis 90 mm. Auch bei dieser Bauhöhe befindet sich der Ablaufstutzen noch 20 mm über dem Rohbeton. Damit ist eine zwei Meter lange, normgerechte Rohrverlegung ohne Anheben des Ablaufs möglich. Durch Advantix Top konnte die Ablaufleistung der Viega-Duschrinnen noch mal verdoppelt werden und liegt jetzt zwischen 0,8 und 1 l/s. Bei den Abläufen für die konventionelle Abdichtung oder Verbundabdichtung sind laut Hersteller bis zu 1,2 l/s möglich.

Schutz vor Geruchsbelästigung

Unabhängig von der Einbauhöhe verspricht der Innenaufbau des Bodenablaufs, dass immer genügend Sperrwasser zur Verfügung steht. Dies gilt sogar, wenn in der Entwässerungsleitung Unterdruck auftritt und das Sperrwasser zurückgesogen wird, was bei herkömmlichen Ablaufsystemen zu Geruchsbelästigung durch Kanalgase führen kann.


Erreicht wird dieser Effekt durch eine Sperrwasserbarriere mit einer Durchlauföffnung und zwei sich dahinter befindenden Stautaschen. Bei Unterdruck im Entwässerungssystem halten diese Stautaschen das Sperrwasser zurück. Gleichzeitig ist über die Durchlauföffnung sichergestellt, dass Luft in die Entwässerungsleitung gelangen kann (siehe Bernoulli-Prinzip bei Wikipedia). Damit bietet Advantix Top effektiven Schutz vor Rücksaugung, so dass auch die Mindest- Sperrwasserhöhe von 35 mm ausreichen soll, um Geruchsbelästigung durch Kanalgase zu verhindern. Sobald die Druckverhältnisse wieder ausgeglichen sind, fließt automatisch wieder Wasser in den Geruchsverschluss.

Bei Nichtbenutzung vermieden die Konstruktion und das hohe Wasservolumen von rund einem Liter das schnelle Austrocknen. Das Sperrwasser würde zudem deutlich langsamer als bei anderen Bodenabläufen verdunsten. Zudem sollte die Reinigung des neuen Bodenablaufs bemerkenswert einfach sein: nur das eingesteckte Tauchrohr entnehmen. Mit einer Spirale könne außerdem die weiter führende Anschlussleitung gesäubert werden.

Die Advantix-Duschrinnen und -Eckabläufe sind ab sofort mit dem neuen Bodenablauf Advantix Top ausgestattet. Ab Mai stehen außerdem Ablaufvarianten für die konventionelle, aber auch für die Verbundabdichtung in bodengleichen Duschen zur Verfügung.

Weitere Informationen zum Bodenablauf Advantix Top können per E-Mail an Viega angefordert werden.

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