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FNR-Broschüre über das eigene nachhaltige Bürogebäude

FNR-Broschüre über das eigene nachhaltige Bürogebäude(21.8.2011) Der Neubau der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (siehe Google-Maps) kombiniert den Einsatz zahlreicher Baustoffe aus nachwachsenden Rohstoffen mit einem effizienten Energiekonzept und der Nutzung regenerativer Energien. Alle Details zu dem Gebäude sind jetzt neben vielen Abbildungen in der kostenlosen Broschüre „Neubau Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V.“ dokumentiert - von der architektonischen Zielstellung und Idee über den Bauablauf bis hin zum Energiekonzept und einer Kostenaufstellung.

Die FNR betreibt als Projektträger des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) eine intensive Öffentlichkeitsarbeit zum Thema Nachwachsende Rohstoffe. Unter anderem führt sie die Fachberatung "Bauen und Wohnen" mit nachwachsenden Rohstoffen durch. Den Bauberatern dient der Neubau nun nicht nur als Arbeitsplatz, sondern auch als Referenzobjekt für das Bauen mit Naturbaustoffen in einem Gebäude der öffentlichen Hand.

4 Prozent Aufschlag gegenüber konventioneller Bauweise

Die Baukosten für das Gebäude, getragen zu drei Vierteln vom Bund und zu einem Viertel vom Land Mecklenburg-Vorpommern, betrugen 2 Millionen Euro. In dem in Holzrahmenbauweise errichteten Haus ist Platz für 31 Mitarbeiter. Für den Ausbau mit zahlreichen Naturbaustoffen fiel ein finanzieller Mehraufwand von rund 4 Prozent gegenüber einem konventionellen Bau an, die Materialien bringen jedoch auch einen Mehrwert mit: Sie schaffen ein gesundes Arbeitsklima und tragen zum Klimaschutz bei, da sie aufgrund ihrer pflanzlichen Basis CO₂ speichern. Später einmal können sie – in Kaskaden - stofflich wiederverwertet oder energetisch genutzt werden.


12 Prozent Aufschlag gegenüber konventioneller Energieversorgung

Das Energiekonzept fußt auf einer Reduzierung des Energieverbrauchs mit Hilfe einer konsequenten Wärmedämmung, bei der Dämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen zum Einsatz kommen. Der geringe Rest-Energiebedarf für die Heizung wird dann über eine Lüftung mit Wärmerückgewinnung und eine Wärmepumpe gedeckt, die neben Erdwärme auch noch die in der Löschwasserzisterne gespeicherte Abwärme des Computerservers nutzt. Hinzu kommen weitere Elemente wie eine Photovoltaikanlage auf dem Dach und die passive Sonnenenergienutzung.

Die Mehrkosten für das Energiekonzept betrugen rund 12 Prozent im Vergleich zu einer konventionellen Energieversorgung. Nach ihrer Amortisation - die umso früher eintritt, je stärker die Energiepreise steigen - soll der Neubau dann weniger Betriebskosten verursachen als ein konventionelles Bürohaus.

Insgesamt unterschreite das Gebäude laut FNR die Vorgaben der aktuellen Energie-Einspar-Verordnung (ENEV 2009) um 50 Prozent.

Die Broschüre kann bestellt oder heruntergeladen werden unter natur-baustoffe.info > Mediathek.

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