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Gaswärmepumpe bekommt eigene Arbeitsgruppe im BDH

(21.8.2012) Der Bundesindustrieverband Deutschland Haus-, Energie- und Umwelt­technik (BDH) hat im Rahmen seiner zwölf bereits existierenden Fachabteilungen die Technologie der Gaswärmepumpe integriert. Die neue Arbeitsgruppe wird im Bereich der Fachabteilung Wärmeerzeuger angesiedelt und wird sich mit technischen Fragestellungen, Normungsthemen auf nationaler und internationaler Ebene und der Marktintegration dieser noch recht neuen Technologie beschäftigen.

Die Gaswärmepumpe nutzt - wie auch die bereits etablierte elektrisch betriebene Wärmepumpe (Marktanteil 2011: 9% des gesamten Wärmeerzeugermarktes) - das Prinzip des Wärme­transportes von einem geringeren auf ein höheres Temperaturniveau mittels extern zugeführter Energie. Der grundsätzliche Unterschied zu den bekannteren elektrischen Wärmepumpen besteht darin, dass der Antrieb des Verdichters durch Gas und nicht durch Strom erfolgt. Die Gaswärmepumpe gilt als der effizienteste Weg, wenn es gilt, mit fossilen Energieträgern Gebäude zu beheizen: Durch die zusätzliche Nutzung von Umweltwärme aus der Luft, dem Wasser und dem Erdreich lassen sich mit dieser Technologie der Primärenergiebedarf und der CO₂-Ausstoß bei der Raumbeheizung deutlich reduzieren. Durch die Kombination mit anderen erneuerbaren Energien, wie Solarwärme und Bioerdgas, ist eine weitere CO₂-Reduzierung in Verbindung mit der Gaswärmepumpentechnologie möglich.

Der Einsatzbereich der Gaswärmepumpe ist nahezu identisch mit dem der bereits etablierten Gas-Brennwertgeräte. Vorhandene Heizkörper und Heizungsrohrnetze können in der Regel weiterhin genutzt werden. Somit ist der bauliche Aufwand bei einer Modernisierung mit einer Gaswärmepumpe überschaubar.

Die Gründungsmitglieder der neuen AG kommen aus den Unternehmen ...

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