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Zur Erinnerung: Effizienzlabel für alte Heizanlagen jetzt Pflicht

(2.1.2017) Seit Anfang des Jahres müssen Bezirksschornsteinfeger alte Heizanlagen mit einem Label versehen, das Verbraucher über die Effizienz ihrer Anlagen informiert. Nachdem das Heizungslabel ein Jahr lang freiwillig vergeben werden konnte, ist dies nun Pflicht für Anlagen, die älter als 15 Jahre sind.

Energielabel für alte und neue Heizungen

Die gemeinnützige Beratungsgesellschaft co2online hat rund 300 SHK-Handwerker zu ihren ersten Erfahrungen mit dem Label befragt. Mehr als 50% der Altanlagen werden demnach ein „C“ oder schlechter erhalten. Zudem stehe der Großteil der Gebäudeeigentümer dem Label bisher gleichgültig oder sogar ablehnend gegenüber. Das Altanlagen-Label sei aber eine Chance für Verbraucher, Klarheit über die Effizienz ihrer Heiztechnik zu bekommen und Sparmaßnahmen anzugehen, verspricht co2online-Geschäftsführerin Tanja Loitz.

Handwerkerumfrage zur Heizungsmodernisierung
Ergebnisse der Handwerkerumfrage als PDF-Download.

Verbrauchern fehlen Informationen zum Label

72% der befragten Handwerker gaben ferner an, dass der Aufwand für das Ausstellen des Labels bislang größer sei als der wirtschaftliche Nutzen durch zusätzliche Aufträge. „Das Heizungslabel bietet Handwerkern die Möglichkeit, auf Optimierungsmaßnahmen hinzuweisen und damit Aufträge zu generieren. Dafür müssen Verbraucher aber zunächst besser über das Label informiert werden. In unserer Umfrage haben wir immer wieder die Rückmeldung erhalten, dass dabei Unterstützung nötig ist“, so Frau Loitz.

Handwerker erwarten steigende Nachfrage beim Pumpentausch

Handwerker-App Heizungsoptimierung
Handwerker-App
„Heizungsoptimierung“
 
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Auswertungen der Gebäudeenergiedaten von co2online haben ergeben, dass Heizkessel in Deutschland durchschnittlich erst nach 24 Jahren ausgetauscht werden. Die Bereitschaft, die Heiztechnik zu modernisieren, nimmt aber wohl zu: So geht der Großteil der Handwerker immerhin von einer steigenden Nachfrage beim Austausch alter Heizungspumpen und beim hydraulischen Abgleich der Heizanlagen aus. Beide Maßnahmen werden seit August 2016 besonders bezuschusst. Viele SHK-Handwerker bilden sich deshalb bereits entsprechend fort: Nach eigenen Angaben haben sich 89% der Handwerker in den vergangenen zwei Jahren intensiv zum hydraulischen Abgleich schulen lassen. 94% der Befragten bieten ihren Kunden diese Optimierungsmaßnahme auch an.

Handwerker-App und Flyer zur Heizungsoptimierung

Unterstützung beim Kundengespräch bietet eine neue App zur Heizungsoptimierung von co2online: Die kostenlose Handwerker-App für iOS und Android zeigt, wie hoch der staatliche Zuschuss und das durchschnittliche Sparpotenzial ausfallen.

Ein überarbeiteter Flyer bündelt zudem die wichtigsten Informationen zum hydraulischen Abgleich und erklärt den Verbrauchern, worauf es dabei ankommt. Der Flyer ist über die Seite  co2online.de/handwerker downloadbar (direkter PDF-Download).

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