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Neue Brennstoffzellen-Heizgeräte von Viessmann mit längerer Lebensdauer


  

(16.4.2018; SHK- bzw. IFH-In­therm-Bericht) Mit Vitovalor PT2 und Vitovalor PA2 hat Viessmann neue Brennstoffzellen-Heiz­geräte für die Strom- und Wärmeversorgung von Ein- und Zweifamilienhäusern auf den Markt gebracht. Laut Hersteller sind sie auf eine Lebensdauer von mindestens 80.000 Betriebsstunden ausgelegt, und ihre PEM-Brennstoffzelle müsse nur noch alle fünf Jahre gewartet werden.

Kompaktgerät mit vier verschiedenen Spitzenlastkesseln zur Wahl

Das Vitovalor PT2 ist ein Brennstoffzellen-Kompaktgerät. Es besteht aus zwei Modulen, die durch das neue Gerätedesign die gleiche Bauhöhe von 1,8 m haben:

  • Grundgerät mit integrierter PEM-Brennstoffzelle, Gas-Brennwert-Spitzenlastkessel und Regelung sowie
  • Speicher-Tower mit Speicher-Wassererwärmer (220 Liter) und der kompletten Hydraulik.

Je nach benötigter Spitzenleistung hat das neue Gerät einen Gas-Brennwertkessel mit Nenn-Wärmeleistungen von 11,4 bis 30,8 Kilowatt. Damit kann das Vitovalor PT2 problemlos auch in Häusern mit höheren Heizlasten, zum Beispiel in Zweifamilienhäusern und Bestandsgebäuden eingesetzt werden.

Beistellgerät für bereits modernisierte Anlagen

Das Vitovalor PA2 ist ein Brennstoffzellen-Modul zur Nachrüstung. Es eignet sich beispielsweise für Anlagen, die bereits über einen modernen Gas-Brennwertkessel verfügen. PEM-Brennstoffzelle, Gasaufbereitung und Regelung befinden sich in einem kompakten, 1,6 m hohem Gehäuse.

750 Watt elektrische Leistung

In beiden Geräten hat die Brennstoffzelle eine elektrische Leistung von 750 Watt, kann bis zu 45 Stunden durchlaufen und erzeugt bei durchgehendem Betrieb bis zu 18 kWh Strom pro Tag. Ein üblicher Haushalt sollte damit den größten Teil seines täglichen Bedarfs selber decken können und sich so unabhängiger von der öffentlichen Stromversorgung und steigenden Strompreisen machen.

Regelung mit großem Farb-Touch-Display und integrierter WLAN-Schnittstelle

Die Brennstoffzellen-Heizgeräte lassen sich über ein neues 7" großes Farb-Touch-Display bedienen. Meldungen im Klartext erleichtern den Dialog beim Ablesen und Einstellen. Als „Energie-Cockpit“ gibt es Auskunft u.a. über Gasverbräuche und Stromproduktion.

Mit der serienmäßig integrierten WLAN-Schnittstelle sind die Heizgeräte außerdem vorbereitet für die Fernbedienung per Smartphone. Auch die Nutzung digitaler Serviceangebote eines Heizungsfachmanns ist möglich - sofern gewünscht. Der Heizungsfachmann kann zum Beispiel über das Software-Tool Vitoguide das Anlagenmonitoring übernehmen, mögliche Störungen sowie Wartungsbedarf frühzeitig erkennen und vorbeugend Maßnahmen ergreifen.

Anlagenbetreiber, die das Internet zur Kommunikation mit ihrem Brennstoffzellen-Heiz­gerät nicht nutzen wollen, können ihr Gerät optional via Daten-Bus und mit der Fernbedienung Vitotrol 300-C (ab August 2018 verfügbar) überwachen und steuern.

Förderung in Rekordhöhe

Der Einbau eines Brennstoffzellen-Heizgeräts Vitovalor PT2 wird von der KfW mit 9.300 Euro unterstützt. Wer sich außerdem nach dem Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetz (KWKG) die pauschalierte Zahlung für den KWK-Strom auszahlen lässt, erhält zusätzlich 1.800 Euro – zusammen also 11.100 Euro.

Wer neu baut und dazu einen zinsgünstigen Kredit aus dem KfW-Förderprogramm „Energieeffizient Bauen“ (Programmnummer 153) in Anspruch nehmen möchte, kann zusätzlich profitieren. Die Kombination aus Brennstoffzellen-Heizgerät Vitovalor PT2 und Stromspeicher Vitocharge, zusammen mit einem Vertrag über VIESSMANN GRÜNGAS (vergleichbar mit den üblichen Ökostrom-Verträgen), ermöglicht den KfW-Standard 40 Plus. Damit erhält der Bauherr zu seinem Kredit einen attraktiven Tilgungszuschuss von bis zu 15.000 Euro je Wohneinheit.

Weitere Informationen zu Brennstoffzellen-Heizgeräten können per E-Mail an Viessmann angefordert werden.

siehe auch für zusätzliche Informationen:

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