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Neues, erstmals modulierendes Brennstoffzellen-Gerät von Solidpower

Bluegen BG-15 von Solidpower
  

(8.7.2019; ISH-Bericht) Solidpower hat in Frankfurt mit Bluegen BG-15 ein neues Brennstoffzellen-Gerät vorgestellt, das gegenüber dem Vorgängermodell mit einigen neuen Features aufwarten kann und sich sowohl für Gewerbebetriebe als auch Privathaushalte anbietet. Seine Festoxid-Brennstoffzelle (SOFC) wandelt Erdgas in Strom und Wärme um.

Optisch hebt sich das Bluegen BG-15 deutlich von seinem Vorgänger ab: Anthrazit- und Schwarztöne verleihen dem Gehäuse eine hochwertige Optik. Auf der Frontseite findet die Sta­tus-LED einen prominenten Platz, während der Vorgänger noch ganz ohne Anzeige auskam. Aber auch im Inneren hat sich einiges geändert: „Wir haben lange und intensiv an einem verbesserten Design des Brennstoffzellen-Stacks gearbeitet, so dass dieser nochmals ein Stück robuster geworden ist“, versprach Zacharie Wuillemin, Entwickler bei Solidpower, im Rahmen der ISH.

Modulare Leistung und Installation

Das neuartige Design des Brennstoffzellen-Stacks ermöglicht eine Modulation der elektrische Leistung  zwischen 0,5 und 1,5 kW - z.B. wenn einerseits der Nutzer Urlaub macht, oder andererseits sich der Strombedarf durch die Anschaffung eines Elektroauto erhöht. Die Steuerung geschieht über eine App.

Ein einzelner Bluegen BG-15 kann im Jahr bis zu 13.000 kWh Strom erzeugen. Durch die Optimierung des Brennstoffzellen-Stacks können zukünftig täglich bis zu 250 Liter Wasser erwärmt und in das heimische Versorgungsnetz eingespeist werden - etwas mehr als beim Vorgänger.

Durch den veränderten Aufbau im Inneren hat sich auch bei den Gehäuseklappen etwas getan: Statt über zwei Türen an den Seiten lassen sich sämtliche Wartungsarbeiten nun ausschließlich über die Vorderseite erledigen. Das erhöht die Flexibilität bei der Aufstellung und führt auch dazu, dass die Installation einer Kaskade aus mehreren Bluegen BG-15 platzsparender angeordnet werden kann.

Günstiger Einbau dank niedriger Abgastemperatur

„Für den Einbau des Bluegen BG-15 lassen sich herkömmliche Kunststoffrohre verwenden, um die Abgase nach außen zu führen“, erklärt Dahlmanns. Dies liegt an einer niedrigeren Abgastemperatur und sorgt oftmals für geringere Installationskosten für den Kunden.

Außerdem ist es dank des optimierten Brennstoffzellenmoduls nicht mehr notwendig, dass die erste Inbetriebnahme durch einen Spezialisten von Solidpower erfolgen muss. Der ausführende Fachhandwerker vor Ort kann das Gerät nun nach dem Einbau direkt in Betrieb nehmen.

Weitere Informationen zum Bluegen BG-15 können per E-Mail an Solidpower angefordert werden.

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