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IVD: „Freibetrag bei der Grunderwerbsteuer fördert Bildung von Wohneigentum“

(22.4.2018) „Ein Freibetrag bei der Grunderwerbsteuer wäre das einfachste und effektivste Mittel, um die Bildung von Wohneigentum zu fördern,“ kommentierte IVD-Präsident Jürgen Michael Schick eine aktuelle Initiative der FDP-Fraktion - siehe auch Beitrag vom 18.4.2018. Davon würden vor allem Haushalte mit mittlerem und kleinerem Einkommen profitieren, die nur begrenzte Möglichkeiten haben, Eigenkapital anzusammeln.“

Graifk aus dem Beitrag „13 Mrd. Euro Grunderwerbsteuer allein 2016 und Optionen zur Reform der Grunderwerbsteuer“ vom 23.10.2017

Die FDP möchte gerne den Ländern die Möglichkeit einräumen, natürlichen Personen für den Erwerb selbstgenutzten Wohneigentums einen Freibetrag in Höhe von bis zu 500.000 Euro zu gewähren. Zum Wohneigentum sollen Häuser und Wohnungen aus dem Bestand und unbebaute Grundstücke zur Bebauung zählen. Die FDP spricht sich dafür aus, ...

  • sowohl die Höhe der Freibeträge pro erwerbender Person festzulegen,
  • als auch den sukzessiven Verbrauch des Freibetrages bis zum Höchstbetrag sicherzustellen.

IVD-Präsident Schick verweist auf das stetig steigende Aufkommen aus der Grunderwerbsteuer, das seit 2005 von rund 4,7 Mrd. Euro auf 13,14 Mrd. Euro im Jahr 2017 um mehr als fast das 3-fache angestiegen ist. In den vergangenen zehn Jahren sei die Grunderwerbsteuer in den Bundesländern 27-mal erhöht worden. Die Eigentumsquote dagegen sinke seit Jahren in den relevanten Altersgruppen der 25- bis 45-Jährigen.

siehe auch für zusätzliche Informationen:

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