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Dunkle Farben auf WDVS ermöglicht Heck dank „Solar Fassaden-Finish Light“

(14.11.2019) Putz- respektive WDVS-Fassaden sind immer noch vorrangig hell. Das liegt vor allem daran, dass aufgrund der bauphysikalischen Herausforderungen lange Zeit von dunklen Fassaden abgeraten wurde. Denn während sich helle Putze in der Sonne „nur“ auf 40°C aufheizen, können unter den gleichen Bedingungen bei dunklen Farbtönen auch schon mal 70°C gemessen werden. Nachts kühlt sich die Oberfläche dann schnell wieder ab. Durch die ständigen Temperaturwechsel sind dann Schäden vorprogrammiert. Für die Fassadenbeschichtung auf Wärmedämmverbundsystemen waren deshalb nur Beschichtungen mit einem Hellbezugswert (HBW) >20 erlaubt.

Fotos © Heck Wall Systems 

„So-Fi light“ (Solar Fassaden-Finish Light)

In den vergangenen Jahren sind jedoch dunkle Pigmente auf den Markt gekommen, die Sonnenlicht stärker reflektieren als normale Färbestoffe. Damit konnten dann Putze und Farben entwickelt werden, die richtig dunkle Fassaden ermöglichen. Zu den Anbietern gehört nun auch Heck Wall Systems mit „So-Fi light“ (Solar Fassaden-Finish Light). Sogar schwarze Hauswände sollen damit ohne Langzeitprobleme realisierbar sein.

Dem Vernehmen nach wurde bei der Entwicklung außerdem darauf geachtet, dass die Farben wasser- und schmutzabweisend sowie vor Algen- und Pilzbefall geschützt sind. „Denn Verschmutzungen und mikrobieller Befall dunkeln eine Fassade weiter ab“,erklärt Heiko Faltenbacher von Heck Wall Systems. „So heizt sie sich schneller auf.“

Weitere Informationen zu „So-Fi light“-Fassaden können per E-Mail an Heck Wall Systems angefordert werden.

siehe auch für zusätzliche Informationen:

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