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Bierbrauer ließ Gewölbekeller bei kaltem Wetter mit RD 2 The Green 1 von Botament reaktiv abdichten

(20.5.2022) Einen eigenen Gewölbekeller, um darin eigenes Bier zu brauen - den ließ sich ein privater Bauherr im Südschwarzwald errichten. Um das Gewölbe langfristig vor Nässe und Feuchteschäden zu schützen, entschieden sich die Protagonisten für die Reaktivabdichtung RD 2 The Green 1 von Botament. Diese wurde in Verbindung mit verschiedenen Systemkomponenten wie etwa dem Glasseidengewebe GS98 und dem PB Portaldichtband von Botament verbaut. Das Abdichtungsmaterial überzeugte bei winterlichen Witterungsbedingungen und niedrigen Temperaturen vor allem durch die zügige, sichere und einfache Verarbeitung.

alle Fotos © Botament 

Als es noch keine Kühlschränke gab, waren Gewölbekeller eine gute Möglichkeit, um Lebensmittel über einen längeren Zeitraum aufzubewahren und zu erhalten. Charakteristisches Merkmal der Bauwerke ist ein Tonnen- oder Kappengewölbe. Aufgrund der Lage unter der Erde und der Verwendung von Ziegeln als Baumaterial sind Raumklima und Temperatur hier besonders günstig. Die feucht-kühle Luft sorgt für ideale Lagerbedingungen – zum Beispiel für die Aufbewahrung von Obst und Gemüse, zur Käsereifung oder zur Lagerung und Reifung von Weinen.

Gewölbekeller noch im Rohbauzustand 

Schutz vor Feuchte und Nässe


  

Ein Bauherr im Südschwarzwald hat sich jetzt seinen Traum vom privaten Gewölbekeller verwirklicht. Das Bauwerk wurde in den Hang gebaut und ist über einen Aufzug mit dem Wohnhaus verbunden. Genutzt wird das Gewölbe zum einen als Wellnessbereich. Zum anderen möchte der Bauherr künftig hier sein eigenes Bier brauen.

Um den Keller von außen vor Nässe und Feuchtigkeit zu schützen, entschieden sich die Projektbeteiligten für die zweikomponentige und bitumenfreie Reaktivabdichtung RD 2 The Green 1 von Botament, die u.a. für schnelle Trocknungszeiten bekannt ist.

Im ersten Schritt versahen die Verarbeiter den Rohbau mit einem Zementputz. Dann brachten sie eine Grundierung auf. Anschließend folgten drei Spachtellagen mit der Reaktivabdichtung. Die unterste Schicht bildete eine Kratzspachtelung. Hierfür musste das zweikomponentige Material zunächst angemischt werden.


  

Auf der durchgetrockneten Kratzspachtelschicht wurde dann eine Spachtelung mit eingelegtem Glasseidengewebe GS98 aufgebracht. Diese Schicht dient innerhalb der Abdichtung als Verstärkung und gilt als alkalienbeständig und reißfest. Zum Schluss folgte die RD 2-Endspachtelung.

Wirtschaftliche und schnelle Abdichtung

Die Reaktivabdichtung RD 2 The Green 1 lässt sich manuell rollen, streichen oder spachteln sowie maschinell auftragen. Auch große Flächen lassen sich so innerhalb vergleichsweise kurzer Zeit abdichten. Das Material ist zudem mit einer optischen Durchtrocknungskontrolle ausgestattet.

Für das Produkt RD 2 The Green 1 verfügt Botament über eine Europäische Technische Bewertung (ETA) sowie allgemeine bauaufsichtliche Prüfzeugnisse gemäß PG-MDS/FPD und PG-ÜBB. Zudem ist das Produkt nach DIN EN 14891 geprüft.

Sicherheit im erdberührten Bereich

Zur Abdichtung des Gewölbekellers im Südschwarzwald wurde auch das hochelastische und reißfeste PB Portaldichtband eingesetzt. Es verfügt über einen Klebestreifen zum Fixieren und lässt sich zügig verlegen. Die Innenecken wurden mit dem querelastischen und beidseitig vlieskaschierten Systemband SB78 von Botament angearbeitet. Um die erdberührten Wände vor mechanischen und dynamischen Einflüssen zu schützen, kam außerdem eine Schutz- und Drainagebahn von Botament zum Einsatz. Sie wurde vor den Wänden verlegt. Die genoppte Bahn sorgt auch dafür, dass Wasser abgeleitet und so die Bausubstanz zusätzlich vor Feuchtigkeit geschützt wird:

Verarbeitung bei Kälte und Schnee

Eine besondere Herausforderung bei der Baumaßnahme ergab sich durch die Lage der Baustelle auf rund 1.000 Metern Höhe. „Da die Arbeiten im Oktober und November stattfanden, hatten wir Probleme mit der Witterung in Form von Kälte, Niederschlag und Schnee“, erklärt Moritz Booz vom ausführenden Gipser- und Stukkateurbetrieb Udo Booz. Bei der Ausführung der jeweiligen Lagen mussten die entsprechenden Schichtdicken erreicht werden. Auch waren aufgrund des Wetters und den damit verbundenen kalten Temperaturen die entsprechenden Trocknungszeiten einzuhalten.

„Vorteil der RD2 Reaktivabdichtung war, dass wir das Material auch unter schwierigen Witterungsbedingungen - zum Beispiel bei den niedrigen Temperaturen - problemlos verarbeiten konnten“, erklärt Herr Booz. So war die Abdichtung bereits nach drei Stunden regen- und nach 24 Stunden mechanisch belastbar. Eine Verklebung von Dämm- oder Drainageplatten ist nach vier Stunden möglich. Insgesamt wurden bei der Baumaßnahme 360 m² der Reaktivabdichtung von Botament verbaut. Dies entspricht 96 Gebinden.

Weitere Informationen zur Reaktivabdichtung RD 2 The Green 1 können per E-Mail an Botament angefordert werden.

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