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Konvexe oder konkave Details runden Wellblechfassade ab

(13.12.2006) Das Thema Vorfertigung spielt im Bauwesen eine immer bedeutendere Rolle. Durch die hohe Akzeptanz der Stahlelementbauweise konnten sich Bausysteme wie Trapez- und Wellprofile deutlich am Markt etablieren - zumal sich mit leichten, großformatigen und selbsttragenden Systemelementen individuelle Baukörper in unterschiedlichen Geometrien und Dimensionen errichten lassen. Neben der Wirtschaftlichkeit steht außerdem oft auch die Optik im Mittelpunkt der Architektur. Den besonderen visuellen Pfiff einer Fassadenansicht geben oft reizvolle Ausführungsdetails im Bereich der Ecken, Lisenen und Anschlüsse.

Um Architekten und Planern hier einen größeren kreativen Spielraum zu bieten, entwickelte die Rudi Hachenberg GmbH & Co. KG, Fachbetrieb für Fassadenbekleidungen und Bedachungen, ihre Softline Kantteilserie. Die als Gebrauchsmuster geschützten Profile nehmen die Form einer Welle auf und setzten sie bei Sockel-, Lisenen-, Eck-, Fenster- und Mauerkronen um. (Bislang wurden diese Details in der Regel mit gekanteten oder stranggepressten Profilen ausgeführt.)

Keine Farbunterschiede zu der Fassadenwelle

Softline-Profile für die Detailsausbildung werden mit konvexen und teilweise konkaven Rundung gefertigt. Hergestellt aus bandbeschichtetem Material ergeben sich dabei laut Rudi Hachenberg keinerlei Farbunterschiede zu den Wellprofilblechen für die Fläche.

Das in Wermelskirchen beheimatete Unternehmen ist inzwischen auf die Herstellung individueller, stücklackbeschichtete Elemente bis zu einer Materialstärke von 2,0 mm Aluminium spezialisiert. Darüber hinaus werden aber auch Zink, Kupfer, verzinktes Stahlblech und Edelstahl verarbeitet. Zudem können die Oberflächen der Softline-Profile auch in verschiedenen Farben geordert werden.

Ein aktuelles Beispiel für die Anwendung der neuen Softline-Serie ist das Mercedes-Autohaus Engels in Wermelskirchen (Bild oben). Der Gewerbebau, erhielt eine komplett neue Fassade mit zusätzlicher Dämmung. Als Fassadenkleid wählte man eine 18/76 Aluwelle in RAL 9006 in Tafelbreiten von 1055 mm und einer Stärke von 0,70 mm.

Weil das Autohaus im Zentrum des Durchgangsverkehrs liegt, kam es dem Bauherrn darauf an, gelungene Übergänge zu den angrenzenden Bauteilen zu schaffen und die Fassade des als Zweckbau konzipierten Hallentraktes durch pfiffige Detailausbildungen aufzuwerten. Insgesamt wurden dazu 250 m individuelle Kantteile mit Einzellängen von bis zu 3000 mm verbaut. Im Attikabereich war wegen des Flachdachanschlusses und der Fassadenentlüftung eine aufwändigere Unterkonstruktion erforderlich. Diese Detailanschlüsse und auch die Lisenen wurden individuell nach örtlichen Aufmass gefertigt und angepasst.

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