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Neue Querzugverstärkung für Brettschichtholzbauteile von SFS

(3.10.2007) Holz wird schon lange nicht mehr als ein ländlicher romantischer Baustoff angesehen, sondern als moderne, universelle Ergänzung zu anderen Baustoffen. Viele Holzkonstruktionen - als tragendes Element, bei der Außen- oder Innengestaltung - zeugen von dem neuen Selbstverständnis dieses nachhaltigen Rohstoffes.


Die bisher praktizierte Anwendung, für Holzkonstruktionen eingeleimte Gewindestangen und profilierte Stäbe zur Querzugspannungsaufnahme in Brettschichtholzbauteile einzusetzen, erforderte nicht nur Zeit, sondern auch eine Leimgenehmigung und das Beachten der jeweiligen Aushärtezeiten. Trotzdem kam es in der Vergangenheit gerade bei großen Bauteilen, wie bei Satteldach- und gekrümmten Trägerkonstruktionen aus Brettschichtholz immer wieder zu Querzugrissen. Diesem Sachverhalt wurde in der DIN 1052:2004 Rechnung getragen, indem u.a. Querzugnachweise vorgeschrieben sind.

SFS intec beschäftigt sich seit Jahren mit der Entwicklung von speziellen mechanischen Verbindungen zur sicheren Verschraubung und Verstärkung von Holzkonstruktionen. Die Befestigungsspezialisten aus Oberursel/Ts. haben für die sichere Verstärkung von Holzleimbauteilen mit Querzugverbindungen nun ein neues manuelles Bohrbefestigungssystem entwickelt und stellen dem Markt ihr jüngstes Produkt, das WB-System für die verdeckte Verstärkung ohne Verleimung vor. Damit sollen sich alle Querzugverstärkungen nicht nur schneller, sondern auch wirtschaftlicher herstellen lassen.

Neue Querzugverbindung verspricht viele praktische Vorteile

Das WB-System von SFS intec besteht aus ...

  • einer kopflosen Gewindestange mit einem Holzgewinde nach DIN 7998,
  • einer versenkbarer Eindrehhülse und
  • Adaptern für Antriebsmaschinen.

Die Gewindestangen sind in 16 und 20 mm Durchmesser lieferbar. Zur Anwendung wird der Holzbalken mit dem Kerndurchmesser der Gewindestange vorgebohrt, im zweiten Schritt dreht der Handwerker die WB-Gewindestange ein: auf die kopflose Gewindestange wird danach die Eindrehhülse manuell auf den Stangenkopf gedreht. Die Kraftübertragung erfolgt ausschließlich über die Verzahnung des Gewindes. Die Stahlzugfestigkeit von 800 N/mm² liegt hierbei weit über dem geforderten Normenwert. Die zeitintensive Verleimung entfällt. Nach dem Setzen wird die Eindrehhülse mit einer Knarre gelöst und steht für den nächsten Setzvorgang zur Verfügung.

Zur Abdeckung des Bohrlochs werden übliche Querholzplättchen empfohlen. Nachfolgende Gewerke werden durch die vollständig versenkten, nicht sichtbaren Gewindestangen nicht behindert werden.

Vielfältige Verstärkungen leicht und wirtschaftlich hergestellt

Mit dem WB-System sind laut SFS intec sehr unterschiedliche kleine und große Holzkonstruktionen realisierbar; beispielsweise können Queranschlüsse, Durchbrüche, Ausklinkungen, gekrümmte Träger und auch Satteldachträger mit gekrümmtem Untergurt verstärkt werden. Die benötige Art, Anzahl, Anordnung und die Länge der Gewindestäbe berechnet der Statiker. Die Gewindestangen werden in der Einheitslänge von 3000 mm geliefert. Die benötige Länge des Gewindestabes lässt sich mit beispielsweise einem Winkelschleifer leicht auf die genau benötigte Länge zuschneiden. Gegenüber herkömmlichen Verstärkungsmethoden benötige der Verarbeiter zudem mit dem WB-System bis zu 50% weniger Gewindestangen, was ihm letztendlich Zeit und auch Geld einspart.


SFS intec gewährleistet die Qualität des Systems durch ein dynamisches Qualitätssicherungssystem und ausführliche Tests in eigenen Prüflabors. Alle Oberflächen sind galvanisch verzinkt, blau passiviert und Chrom-VI-frei. Ausführliche Planungsmittel, abgestimmt auf die unterschiedlichsten Anwendungen, lassen eine einfache und sichere Bemessung erwarten. Für Spezialanwendungen stehen zudem die SFS-Fachberater des konstruktiven Holzbaus bei der Auswahl der effizientesten und wirtschaftlichsten Befestigungsmittel zur Verfügung.

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