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Neue Fenster verbessern die Energiebilanz von Gewerbebauten

(9.5.2009) Ein immer größerer Teil der Betriebs- und Unterhaltskosten muss bei gewerblich genutzten Gebäuden für Heizung, Warmwasserbereitung, Klimatisierung und Lüftung angesetzt werden. Dies gilt insbesondere für ältere Gebäude. Während bei Wohnbauten inzwischen häufiger Maßnahmen zur energetischen Sanierung getroffen werden und sich hier der Energieausweis als förderndes Instrument für bessere Vermietbarkeit bereits auswirkt, gibt es bei Gewerbebauten zum Teil noch erheblichen Nachholbedarf in Sachen Energieeinsparung. Die Energieagentur Nordrhein-Westfalen hat ermittelt, dass die Amortisationszeiten für Investitionen in Energieeffizienz-Technologien mittlerweile durchschnittlich 20 Prozent kürzer ausfallen als noch vor wenigen Jahren. Es kann sich also rasch lohnen, denn die ständig steigenden Öl- und Gaspreise machen es notwendiger denn je, auch in gewerblich genutzten Gebäuden energetische Sanierungsmaßnahmen durchzuführen. Hierfür sprechen nicht zuletzt auch die mit dem Klimaschutz verbundenen Argumente.

Außenwände, Dächer, Außentüren und Fenster an gewerblich genutzten Bestandsbauten entsprechen häufig nicht dem aktuellen Stand der Technik. So entstehen z.B. über die nicht oder nur unzureichend gedämmte Außenhülle enorme Wärmeverluste, die durch ständiges Nachheizen wieder ausgeglichen werden müssen. Die Überprüfung und ggf. der Austausch der Fenster gehören zu den wichtigsten Schritten zu mehr Energieeffizienz. Bei der energetischen Sanierung der Fassade kommt es ganz wesentlich auf die richtige Reihenfolge der Maßnahmen an. Der Austausch der Fenster sollte zeitlich am Anfang stehen, in jedem Fall bevor z.B. ein Wärmedämmverbundsystem an der Fassade angebracht wird. Auch eine anstehende Heizungsmodernisierung sollte erst nach dem Fenstereinbau und den Dämmmaßnahmen an der Fassade erfolgen, weil dann die Dimensionierung der neuen Anlage an den durch die Sanierung erzielten deutlich besseren Energieverbrauchswerten ausgerichtet werden kann - und sich dann gegebenenfalls sogar alte Heizkörper mit niedrigen Vorlauftemperaturen betreiben lassen, die Solartechnik, Wärmepumpen oder Brennwerttechnik erst wirklich effizient machen.

Faserverstärktes Fenster ohne Stahlarmierung spart Energie

Firmen wie Weru haben sich gerade in den letzten Jahren intensiv mit der Entwicklung energiesparender Fenstersysteme beschäftigt und dabei Wert gelegt auf messbare Erfolgsergebnisse. Jüngstes Beispiel hierfür ist das Weru-Thermico-Fenster.

Das Profil für dieses System besteht aus einem faserverstärkten High-Tech-Werkstoff, damit lassen sich bemerkenswert gute Wärmedämmwerte und eine hohe Stabilität erzielen. Die besondere Profilkonstruktion von Weru-Thermico kann auf eine Stahlarmierung verzichten, somit entfällt eine Wärmebrücke. In die Profile mit einer Bautiefe von 86 mm können zusätzlich dämmende Styropor-Elemente integriert werden, die den Wärmeschutz weiter erhöhen - bis hin zum Passivhausstandard - siehe auch Beitrag "Neues Weru-Fenster setzt auf Rehau-Materialtechnologie" vom 18.4.2008.

Es ist für die Gebäudebesitzer wichtig, sich bei den energetischen Modernisierungsmaßnahmen nicht am heutigen Stand, sondern an den bereits feststehenden künftigen Verschärfungen der Energieeinsparverordnung zu orientieren, die dazu beitragen sollen, den Energieverbrauch ab 2009 und nochmals ab 2012 jeweils um weitere 30% zu senken.

So werden in der novellierten Energieeinsparverordnung 2009, die voraussichtlich ab Herbst 2009 in Kraft treten wird, ein UW-Wert der Fenster von 1,3 W/m²K vorgeschrieben. Diese Grenzwerte gelten dabei für die Sanierung in Bestandsgebäuden und beim Bau von Neubauten (Referenzgebäudeverfahren). Bisher war der Grenzwert für den Fenstertausch in Bestandsgebäuden bei UW = 1,7 W/m²K festgelegt. Eine Vorschau für die nächste Überarbeitung der Energieeinsparverordnung im Jahr 2012 zeigt einen geplanten Grenzwert Uw von 0,9 W/m²K.

Mit dem Weru-Thermico-Fenster sind je nach Ausstattung und Verglasung Uw-Werte bis zu 0,7 W/m²K erzielbar, damit würde das Gebäude die Anforderungen künftiger Verschärfungen der Energieeinsparverordnung heute schon erfüllen. In die Zukunft weist das neue Weru-Thermico-Fenster neben dem hohen Energiespareffekt auch durch die extreme Stabilität des Faserverbundmaterials. Dessen spezielle Eigenschaften, die Zusammensetzung der Bauteile und eine ausgefeilte Produktionstechnologie sorgen für hervorragende statische Eigenschaften.

Qualitätsmontage ist unabdingbar

Ein hochwertiges Fenstersystem wie Weru-Thermico erfüllt seinen energiesparenden Zweck nur dann optimal, wenn es fachgerecht eingebaut wird. Das können eigentlich nur Fachbetriebe gewährleisteten. In der Regel werden die Altrahmen komplett entfernt, um Platz für die neuen Fensterrahmen zu schaffen. Die Leibungen bleiben intakt, um den baulichen Aufwand so gering wie möglich zu halten. Die Befestigung der neuen Rahmen erfolgt mittels so genannter Durchsteck-Dübel, die durch den Rahmen ins Mauerwerk reichen. Der hierbei entstehende Platz zwischen Rahmen und Mauerwerk wird fachgerecht isoliert und anschließend innen und außen dauerelastisch verfugt. Diese Vorgehensweise ist auch bei gefliesten Wänden durchführbar, es werden in der Regel keine Fliesen beschädigt. Und die Energiekosten sinken: Durch den Einsatz hochwertiger Markenprodukte wie Weru-Thermico kann der Auftraggeber das Ergebnis der Modernisierungs- Maßnahmen an reduzierten Ausgaben für die Beheizung seiner Betriebsgebäude ablesen.

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