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Tonhauskonzept verspricht bezahlbare und nachhaltige Lebenszyklushäuser

Tonhauskonzept, Ziegelhaus, Tonhaus(25.1.2011; BAU-Bericht) Im Rahmen der BAU 2011 hat die Wienerberger GmbH ihr "Tonhauskonzept" vorgestellt. Darunter versteht das Unternehmen technisch wie monetär attraktive Ziegelhäuser auf Basis eines Gebäude-Grundsystems mit zahlreichen Varianten, die den unterschiedlichen Lebenssituationen der Bewohner folgen können. Entwickelt wurde das Konzept für Lebenszyklushäuser in Kooperation mit dem namhaften Architekten Prof. Georg Sahner, Büro G.A.S. Sahner Architekten, BDA. Wienerberger will mit dem Tonhauskonzept sich selber sowie ausgesuchten Partnern, zu denen von Beginn an Viessmann gehört, ganz offensichtlich neue Marktchancen im privaten Baumarkt eröffnen.

"Zwei Aspekte zeichnen das Konzept insbesondere aus: Die nachhaltige und zugleich flexible Bauweise stellt ... neben Faktoren wie Energie-, Kosten- und Klimaeffizienz die Lebensqualität in den Vordergrund. So wie wir uns verändern, können wir zukünftig auch unser Haus an die Lebensbedingungen anpassen. Das Angebot fokussiert außerdem auf den Gesamtenergiebedarf des Hauses - weg also von bloßen Betrachtungen der Hülle oder des Heizwärmebedarfs, hin zur wirklichen Abbildung der eingesetzten Primärenergie", erläutert Wienerberger-Geschäftsführer Norbert Meyer-Oltmanns. "Damit unterstreichen wir unsere Verantwortung für die Ressourcenschonung."

Basierend auf einer Grundplanung mit etwa 130 Quadratmetern Wohnfläche wurden 24 Entwürfe für Einfamilien-, Doppel- oder Reihenhäuser (Bild) - u.a. monolithisch oder zweischalig - bis ins Detail erarbeitet. Durch die modulare Bauweise soll eine einfache Umsetzung garantiert sein - was Zeit sparen und Kosten reduzieren kann. Auf Wunsch können in Absprache mit dem Planer individuelle Details in den Einzelentwurf aufgenommen werden; auch Veränderungen am Grundriss seien möglich: Mit geringem Aufwand sollen selbst ganze Wohnbereiche abgetrennt oder zusammengeführt werden können, zum Beispiel für eine Einliegerwohnung oder ein Home-Office. Die Entwürfe würden die dafür notwendigen baurechtlichen und konstruktiven Voraussetzungen beinhalten.

Speziell für die Errichtung aus dem Poroton-Ziegelsystem entwickelt, entsprechen alle Varianten der Energieeinsparverordnung 2009. Damit sind sie prädestiniert für den Bau von KfW-Effizienzhäusern 70. Das heißt, der Jahresprimärenergiebedarf (Qp) liegt 70 Prozent und der Transmissionswärmeverlust (HT) 85 Prozent unter dem EnEV-Standard. Auch KfW-Effizienzhäuser 55 und 40 oder Nullenergiehäuser sollen mit dem Tonhauskonzept errichtet werden können. Erforderliche Planungen werden bis Ende des Frühjahrs erwartet.

Ein durchdachtes Konzept verspricht Partnern vielfältige Wettbewerbsvorteile aufgrund moderner werthaltiger Architektur in Kombination mit hoher Variabilität. Die Entwürfe können für die Dauer eines Jahres kostenfrei umgesetzt werden. Sie enthalten zeitintensive Leistungen wie Entwurfs-, Bauantrags- und Ausführungspläne, Nachweise für die EnEV (inkl. sommerlichem Wärmeschutz) und Schallschutz sowie Leistungsverzeichnisse. Berechnungen mit haustechnischen Anlagenempfehlungen der Firma Viessmann oder auch Finanzierungsbeispiele ergänzen das Angebot. Die Baustoffe für Dach und Wand kommen von Wienerberger.

Der Startschuss für das Tonhauskonzept erfolgte unmittelbar nach der BAU.

Weitere Informationen zum Tonhauskonzept können per E-Mail an Wienerberger angefordert werden.

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