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Erdwärmekollektor und Regenwasser-Versickerungs-Anlage kombiniert

(8.4.2005) Der neue "AquaGeo-Kollektor" von STIEBEL ELTRON vereint die Vorteile von Sole/Wasser-Wärmepumpe und Regenwasser-Versickerungssystem, so dass in der Addition die Anlage effizienter arbeiten soll, weniger Platz benötigt und günstiger in den Anschaffungskosten sei.

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Das neue Konzept verfolgt das Ziel, dem Nutzer klare Planungs- und Kostensicherheit zu bieten, ohne das Erdreich beziehungsweise die Vegetation, negativ zu beeinflussen. Hierzu sollen die Entzugsleistungen möglichst hoch sein, um den erforderlichen Flächenbedarf zu minimieren.

In etwa 1,5 Metern Tiefe hält eine Folie Regenwasser zurück und umspült damit den Erdwärmekollektor der Wärmepumpe. Dieser besteht aus mehreren parallel angeschlossenen Kunststoff-Rohren, die gleichmäßig verteilt mit einem Rohrabstand von etwa 40 Zentimetern in Sand eingebettet in der Folienwanne liegen. Überschüssige Flüssigkeit wird über den Folienrand beziehungsweise eine zusätzliche Drainage abgeleitet. Über eine in den Rohren zirkulierende frostgeschützte Flüssigkeit wird die Wärme aus dem Erdreich der Wärmepumpe zugeführt. Bei der Planung und Installation des AquaGeo-Kollektors sind neben den gleichen Vorschriften und Hinweisen von konventionellen Erdwärmekollektoren nach VDI 4640 weitere Aspekte zu berücksichtigen:

  • Durch die ständige Befeuchtung des Erdreichs um den Kollektor sind hohe und vom Erdreich unabhängige spezifische Entzugsleistung von 40 Watt pro Quadratmeter gegeben, die gegenüber konventionellen Erdwärmekollektoren rund 40 Prozent kleinere Kollektorflächen zulassen. Üblicherweise werden für ein neues Haus (bei sechs Kilowatt Heizleistung) rund 250 Quadratmeter freie Grundstücksfläche benötigt. Der AquaGeo-Kollektor kommt dagegen mit 150 Quadratmetern aus. Bei heutigem Baustandard bedeutet dies, dass die Kollektorfläche in etwa der Wohnfläche entspricht.
  • Da die spezifische Entzugsleistung von 40 Watt pro Quadratmeter unabhängig vom Standort ist, können laut STIEBEL ELTRON planerische Unsicherheiten ausgeschlossen werden.
  • Einsparung der Regenwasser-Einleitgebühren für versiegelte Flächen.
  • AquaGeo-Kollektoren werden durch zusätzlichen Energieeintrag aus dem Regenwasser von Dachflächen gespeist.
  • Das Komplettpaket ermöglicht eine günstige und genau kalkulierbare Investition.
  • Durch den kapillaren Wasseraufstieg wird in Trockenperioden eine bessere Wasserversorgung der Vegetation oberhalb der Kollektorfläche ermöglicht.
  • Die Kosten für das AquaGeo-System liegen bei Gebäuden mit einer Heizlast von etwa sieben bis zehn Kilowatt rund zehn Prozent unter den Kosten einer Erdwärmesonde.

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