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Wärmepumpen längst nicht mehr exotisch

(8.5.2006) In der Schweiz ist die Wärmepumpe seit langem eine akzeptierte Standard-Heizung. Mehr als die Hälfte der neu erstellten Einfamilienhäuser werden dort schon mit einer Wärmepumpen-Heizung ausgestattet. Aber auch in Deutschland haben sich über sieben Prozent der Hausherren 2005 für diese Technik entschieden. Innerhalb von nur zwei Jahren hat sich die Zahl der neu installierten Wärmepumpen verdoppelt. Aktuelle Prognosen von Stiebel Eltron für den Gesamt-Wärmepumpenmarkt in Deutschland gehen für das Jahr 2006 von über 24.000 neu installierten Geräte aus.

In Zeiten steigender Energiepreise suchen immer mehr Hausbesitzer nach Alternativen zu Öl und Gas. Die Wärmepumpe hat sich in den letzten Jahren vom Geheimtipp zu einem der Problemlöser der aktuellen Energiepreissituation entwickelt: In der Luft, im Erdreich und im Wasser sind gewaltige Energiemengen gespeichert. Durch Sonneneinstrahlung, Niederschläge und Erdwärme erneuern sich diese fortlaufend - das Potenzial zur Nutzung ist praktisch grenzenlos. Die Wärmepumpe bezieht Wärme aus diesen einheimischen Quellen, bringt sie auf eine höhere Temperatur und gibt sie an das Heizsystem ab.

Aber nicht nur zum Heizen und zur Warmwasserbereitung sind Wärmepumpen gut, auch das kostengünstige Kühlen macht die Geräte für Bauherren und Modernisierer immer interessanter.

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