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Deutscher Mauerwerkskongress 2007: Perspektiven für den Mauerwerksbau

  • am 18. September 2007 in Kassel
  • Die Anmeldung zur Teilnahme ist ab sofort möglich.

(30.4.2007) Die aktuelle demografische Entwicklung in Deutschland soll im Mittelpunkt des deutschen Mauerwerkskongresses 2007 stehen, der sich speziell an die Mauerwerksindustrie, bauausführende Firmen, Mitarbeiter und Führungskräfte von Architektur- und Planungsbüros, von Bauträgern sowie an Vertreter der Bereiche Lehre, Forschung, Entwicklung und Behörden richtet. Ziel der Veranstaltung ist, die sozialen, ökonomischen, wohnungswirtschaftlichen und bautechnischen Dimensionen darzustellen, die dieser Veränderungsprozess mit sich bringen wird. Gleichzeitig soll aufgezeigt werden, welchen Beitrag der Mauerwerksbau zur Lösung dieser Herausforderungen leisten kann. Entsprechend verspricht der Kongress ein umfassendes Spektrum praxisnaher Vorträge von hochkarätigen Referenten zu theoretischen, praxisbezogenen und politischen Themen, die im Rahmen von zwei Workshops vertieft werden. Die Veranstaltung wird gemeinsam von der Deutschen Gesellschaft für Mauerwerksbau e.V. (DGfM), vom Institut für konstruktiven Massivbau der Universität Kassel sowie vom Zentralverband des Deutschen Baugewerbes angeboten.


Bild: UNIKA GmbH

"Die demografische Entwicklung," so Dr. Ronald Rast, Geschäftsführer der DGfM in Berlin, "wird in den nächsten Jahren zu gravierenden Veränderungen in der Zusammensetzung der Bevölkerungsstruktur führen." Eine wichtige Aufgabe ist es, barrierearmen Wohnraum in ausreichendem Maße bis zum Jahr 2050 bereitzustellen. Dies kann durch entsprechende Maßnahmen in den Bereichen Wohnungsneubau, Bestandssanierung und Bestandsersatz geleistet werden. Dipl.-Ing. Thomas Sander, Vorsitzender der Bundesfachgruppe Hochbau im Zentralverband des Deutschen Baugewerbes, unterstützt diese Position: "Allein der Blick auf die Alterung unserer Gesellschaft und der damit einhergehenden Änderung der Lebens- und Wohnbedürfnisse zeigt einen wachsenden Markt im Bereich Modernisierung, Sanierung, Bestandsersatz sowie Umnutzung von Gebäuden, besonders im innerstädtischen Bereich. Daher ist es notwendig, sich frühzeitig auf die neuen Bauaufgaben einzustellen."

Ministerialdirektor Michael Halstenberg, Leiter der Abteilung Bauwesen, Bauwirtschaft und Bundesbauten im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, will in seinem Vortrag darstellen, wie sich die Bauwirtschaft aktuell entwickelt und welche Herausforderung das Bauen im Zeichen des demografischen Wandels für die Wohnungs- und Sozialpolitik nach sich ziehen wird.

Weitere Themen sind die Modernisierung der Wohnungsbestände sowie deren Ersatz und damit verbunden die Frage nach der Nachhaltigkeit beider Methoden. Darüber hinaus geht es um die Möglichkeiten für flexibles und barrierearmes Bauen mit Mauerwerk. Die aktuellen technischen Trends im Mauerwerksbau in Bezug auf Bemessung und Ausführung werden in zwei Workshops behandelt.


Bild aus dem Beitrag "Preisgekrönte Ziegel-Architektur" vom 23.1.2007

Ergänzt wird das eintägige Kongressprogramm durch zwei Exkursionen zur Baustelle des Herkulesbauwerkes, an dem gerade Sanierungsmaßnahmen durchgeführt werden. Außerdem wird eine Fachausstellung rund um alle Themen des Mauerwerksbaus begleitend zum Kongress organisiert.

Der Mauerwerkskongress findet am 18. September 2007 ab 9.30 Uhr in Kassel statt. Die Anmeldung zur Teilnahme ist ab sofort möglich. Die Teilnahmegebühr beträgt bei Anmeldung bis zum 29. Juni 2007 inklusive Tagungsband, Pausengetränken und Lunchbuffett 195 Euro, danach 235 Euro sowie für Studenten, Mitarbeiter von Hochschulen und Behördenvertreter 80 Euro.

Ansprechpartner für die Anmeldung ist Herr Jochen Stürz von der Universität Kassel:

  • Telefon 0561 8042683
  • E-Mail stuerz @ uni-kassel.de

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