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Indach-Solaranlagen mit Walzblei-Schürze abdichten

Dächer werden zu einem zunehmend wichtigen Energielieferanten. Vielfach wird das Steildach heute von vorneherein mit Photovoltaik- oder Solarthermie-Modulen geplant und ausgeführt. Auch nachträgliche Installationen sollen nach Vorstellung viele Hausbesitzer direkt in die Dachfläche integriert werden. Zwar ist diese Umsetzung gegenüber der Aufdachmontage technisch aufwändiger, sie bietet jedoch deutlich weniger Angriffsfläche für Wind und ist optisch gefälliger. (Siehe zum Thema Indach-Montage aber auch Beitrag "Temperaturerhöhung und Energieeinbuße bei PV-Modulen" vom 2.6.2009!)


An oberster Stelle steht der Faktor Sicherheit. Mögliche Risiken gibt es viele: Sturmböen können Bauteile aus ihrer Verankerung reißen und damit massiven Schaden anrichten. Kommen unterschiedliche Metalle miteinander in Berührung, kann dies zu unvorhergesehenen Korrosionen führen. Selbst kleine Risse in der Abdichtung können kostspielige Wasserschäden verursachen. Ein zentraler Schwachpunkt ist oft die Ausführung des traufseitigen Anschlusses. Hier bieten sich u.a. Schürzen plissiertem Walzblei an, gravierende Folgewirkungen dauerhaft zu vermeiden. Das Material lässt sich vor Ort manuell verformen und auch unebenen Untergründen anpassen. Es ist auch als farbbeschichtete Variante erhältlich und lässt sich so vergleichsweise dezent einbringen. Zudem kann Walzblei mit allen metallischen Werkstoffen ohne Komplikationen kombiniert werden.

Walzblei-Schürzen an Solaranlagen entsprechen Anschlüssen an Dachfenstern und werden nach dem gleichen Prinzip gefertigt. Fachgerecht umgesetzt, sollten sie während der gesamten Lebensdauer einer Solaranlage ihre Funktion erfüllen können.

Weitere Informationen können per E-Mail an die Gütegemeinschaft Bleihalbzeug angefordert werden.

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