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Cemex Förderpreis Beton 2016 für Arbeit zur Dauerhaftigkeitsbemessung von Stahlbetonbauwerken


  

(23.1.2017) Nach Ansicht der Wettbewerbsjury hat der Beitrag „Bemessungsregeln zur Sicherstellung der Dauerhaftigkeit XC-exponierter Stahlbetonbauteile“ von Dr.-Ing. Stefanie Marilies von Greve-Dierfeld eine große Bedeutung für die künftige Entwicklung der Dauerhaftigkeitsbemessung. Entsprechend betonte der Juryvorsitzende Prof. Dr. Harald Budelmann, iBMB TU Braunschweig, in seiner Laudatio, die Preisträgerin habe am Beispiel der Expositionsklassen XC einen neuartigen methodischen Ansatz entwickelt und damit eine „Meilenstein-Arbeit“ mit erheblicher Bedeutung für die Dauerhaftigkeitsbemessung von Stahlbetonbauwerken vorgelegt. Auch der baupraktische Nutzen dieses neuen Bemessungsansatzes werde sehr schnell deutlich: „Für die Baustoffhersteller schafft die Ablösung der Festigkeit als dauerhaftigkeitsbestimmender Parameter einen neuen Spielraum für die Zement- und Betonentwicklung.“

Dr.-Ing. Stefanie Marilies von Greve-Dierfeld hat an der TU München Bauingenieurwesen studiert und dort 2015 promoviert. Seit 2016 ist sie technische Beraterin mit den Schwerpunkten Dauerhaftigkeit von Beton, Lebensdauerbemessung (XC, XD, XS), Betontechnologie und Korrosion.

Die festliche Verleihung des Förderpreises Beton 2016 fand am 12. Januar 2017 in Berlin statt. Rüdiger Kuhn, der Vorstandsvorsitzende der Cemex Deutschland AG, begrüßte die Preisträgerin, die Mitglieder der Preisjury, Vertreter des Unternehmens und der Fachmedien zur Feierstunde im Hotel Waldorf Astoria. Die Auszeichnung wird seit 1984 alle zwei Jahre vergeben und ist mit einem Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro dotiert.

Dr.-Ing. Stefanie Marilies von Greve-Dierfeld erhält den CEMEX Förderpreis Beton 2016
Dr.-Ing. Harald Budelmann, Prof. Dr.-Ing. Christoph Gehlen, Dr.-Ing. Stefanie Marilies von Greve-Dierfeld, Rüdiger Kuhn (Vorstandsvorsitzender der Cemex Deutschland AG), Prof. Dr.-Ing. Rolf Breitenbücher, Prof. Dr.-Ing. Harald S. Müller, Prof. Dr.-Ing. Horst Michael Ludwig (Foto © Cemex Deutschland AG / Frank Nürnberger)

Der Förderpreis will technische und wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit der Betonbauweise stärken. Dabei reichen die Schwerpunkte von den Rohstoffen, über die Betontechnologie und die Bauprozesse, bis zur Bauteilkonstruktion. Und auch der Preis selbst entwickelt sich konzeptionell weiter: Ansätze zur Übertragung der Erkenntnisse in die Praxis waren schon in der Vergangenheit erwünscht, doch jetzt erhielt dieser Aspekt noch mehr Gewicht.

„Beim Förderpreis Beton 2016 haben wir erstmals gefordert, neben der Arbeit ein Konzept zur Umsetzung der wesentlichen Erkenntnisse in die Praxis einzureichen, welches das Produkt- und Leistungsprofil der Cemex Deutschland AG berücksichtigt“, erklärte Peter Lyhs, Director Product Technology der Cemex Deutschland AG, der den Wettbewerb für das auslobende Unternehmen verantwortet. „Der Bewerber muss sich also nicht nur mit dem praktischen Nutzen seiner Arbeit auseinandersetzen, sondern auch mit unserem Unternehmen. Dieses Konzept ist seit diesem Jahr eines der wesentlichen Bewertungskriterien.“

Im Rahmen der wissenschaftlich-technischen Veranstaltungsreihe „BetonForum“ der Cemex Deutschland AG sollen die Ergebnisse durch die Preisträgerin vorgestellt werden - und zwar am ...

  • 9. Februar 2017 in Hamburg,
  • 16. März in Potsdam und am
  • 6. April in Regensburg.

Die Ausschreibung zum Cemex Förderpreis Beton 2018 wird im Verlauf des zweiten Halbjahrs 2017 erscheinen.

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