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Uponor Blue U Award 2018 geht an Maik Wussler für seine Master-Thesis


  

(25.3.2018) Maik Wussler heißt der inzwischen dritte Preisträger des Uponor Blue U Awards. Heinz-Werner Schmidt, Vice President Sales & Marketing DACH bei Uponor, überreichte beim 40. Uponor Kongress am Arlberg (18. bis 23. März) die mit 3.000 Euro dotierte Auszeichnung. Die Jury befand die Master-Thesis „Entwicklung eines kategorischen Bewertungssystems zur technisch-wissenschaftlichen Evaluation von Betriebsfehlern gebäudetechnischer Anlagen“ in der wissenschaftlichen Qualität als herausragend.

Zur Erinnerung: Uponor zeichnet mit dem Blue U Award herausragende studentische Leistungen zu innovativen TGA-Lösungen in Forschung und Anwendung aus. Ausschlaggebend für die Bewertung sind Kriterien wie

  • Innovationskraft,
  • Praxisbedeutung und
  • die Berücksichtigung ökologischer und wirtschaftlicher Aspekte.

Maik Wussler (Bild vergrößern)
  

Maik Wussler befasst sich mit der Erfassung typischer Betriebsfehler in gebäudetechnischen Anlagen sowie die Evaluation ihrer Auswirkungen auf den Regelbetrieb. Auf dieser Basis wurde ein kategorisches Bewertungssystem entwickelt, das eine schnelle Abschätzung daraus resultierender Mehrkosten bzw. Mehrverbräuche ermöglicht.

Prof. Dr. Hans Messerschmid von der Hochschule Esslingen lobte die Arbeit: „Die Mischung aus einer eigens entwickelten Methodik mit anschließender Validierung zeigt ein sehr gutes wissenschaftliches Niveau.“ Und Prof. Dr.-Ing. M. Norbert Fisch von der Technischen Universität Braunschweig betonte im Juryentscheid, dass das Thema „Betriebsoptimierung von Gebäuden“ eine gigantische Energiequelle in der Welt sei, die es mit effizienten Tools zu heben gelte. Die Arbeit sei ein Baustein auf diesem Weg.

Der Preisträger hat sein Studium an der Technischen Universität Braunschweig im Studiengang Sustainable Design als Master of Science abgeschlossen. Maik Wussler sagte bei der Überreichung des Preises: „Ich freue mich riesig über die Juryentscheidung. Das Votum der Experten ist wie ein Ritterschlag für meine Master-Thesis. Zudem kann ich hier am Arlberg als Berufseinsteiger wertvolle Kontakte in die Branche knüpfen.“

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