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Bosch arbeitet an seiner Position als eines der führenden IoT-Unternehmen

(8.1.2019) Das Internet der Dinge (IoT) verändert zunehmend die Welt. Welche Möglichkeiten es bereits heute bietet, zeigt u.a. Bosch derzeit auf der CES 2019 in Las Vegas ...

  • vom Shuttle-Konzeptfahrzeug, das eine neue Art der Mobilität erlebbar macht,
  • über vernetzte Kühlschränke, die Tipps zur Aufbewahrung von Lebensmitteln geben,
  • bis hin zu smarten Rasenmähern, die individuell lernen.

Bereits mehr als 270 IoT-Projekte aus Bereichen wie Mobilität, Smart Home, Smart Cities oder Landwirtschaft hat Bosch eigenen Angaben zufolge bislang über die eigene IoT-Cloud realisiert. Die Zahl der Sensoren und Geräte, die über die Bosch IoT Suite vernetzt sind, sei gegenüber dem Vorjahr um nahezu 40% auf 8,5 Millionen gestiegen.

Shanghai Skyline mit IoT Ausblick. (Bild © Robert Bosch GmbH) 

Als einen Schlüssel für weiteres Wachstum und neue Geschäftsmöglichkeiten im Internet der Dinge sieht das Unternehmen die künstliche Intelligenz (KI). Bosch treibt die Entwicklung in diesem Bereich nachdrücklich voran. „Wir können das Potenzial des IoT am besten entfalten, wenn wir beides - IoT und KI - miteinander kombinieren und gemeinsam weiterentwickeln", sagt Dr. Markus Heyn, Mitglied der Bosch-Geschäftsführung. Es bestehe eine gegenseitige Wechselwirkung: „Das IoT braucht Intelligenz. Die Erhebung von Daten mit Hilfe von vernetzten Dingen kann die Entwicklung von KI entscheidend vorantreiben. Erst durch KI werden vernetzte Dinge intelligent und lernen, Schlüsse zu ziehen. Unser Ansatz dient vor allem konkreten Verbesserungen im realen Alltag - etwa mehr Zeit, Sicherheit, Effizienz oder Komfort.“ Als ein Beispiel nennt Heyn die videobasierte Branderkennung: Sicherheitskameras nutzen hier die Algorithmus-gestützte Bildanalyse und können so Brände innerhalb weniger Sekunden erkennen - noch bevor Hitze oder Rauch den Sensor des Systems erreichen. Der Brand kann so wesentlich früher erkannt werden als bei herkömmlichen Feuer- oder Rauchmeldesystemen - siehe auch Beitrag „Aviotec: Videobasierte Branderkennung à la Bosch“ vom 1.6.2016:

Ein weiterer Schlüssel auf dem Weg zum Erfolg im IoT-Zeitalter sind Partnerschaften. Hier setzt Bosch auf traditionelle Unternehmen aber auch auf neue Player. Aus der kürzlich vereinbarten Kooperation mit dem kanadischen Plattformanbieter Mojio ist bereits das erste integrierte IoT-Angebot für vernetzte Fahrzeuge entstanden: Ein spezieller Bosch-Algorithmus erkennt bei einem Unfall Zeit, Ort und Schwere des Unfalls. Über die Cloud von Mojio gelangen die Daten direkt zum Bosch-Notrufservice. Dieser fordert automatisch die entsprechenden lokalen Einsatzkräfte an. Über die Mojio-App oder per SMS geht zeitgleich eine Nachricht an einen zuvor definierten SOS-Verteiler. „Gemeinsam mit Mojio vernetzen wir Fahrzeuge direkt mit der Cloud. Einsatzkräfte sind so bei einem Unfall noch schneller vor Ort als bisher“, erklärt Mike Mansuetti, Präsident von Bosch Nordamerika. Die IoT-Notfalllösung wird ab Mitte des Jahres in Nordamerika und Europa für nahezu eine Million Autofahrer verfügbar sein.

IoT zu Hause: Vernetzte Geräte unterstützen Besitzer spürbar

Nicht nur unterwegs, sondern auch zu Hause sind vernetzte Produkte und Systeme gefragt, die ihren Nutzer entlasten. „Wir arbeiten am vernetzten Zuhause - an Geräten, die selbständig mitdenken und verstehen, was Nutzer wollen“, so Heyn. Das Unternehmen präsentiert auf der CES beispielsweise eine neue Funktion für vernetzte Kühlschränke: die Lebensmittelerkennung mit Aufbewahrungsempfehlung. Dabei erkennt die Innenraumkamera automatisch rund 60 verschiedene Obst- und Gemüsesorten und gibt per App Hinweise zum idealen Lagerort. Das Resultat: Lebensmittel werden optimal aufbewahrt, bleiben länger frisch und müssen seltener entsorgt werden.

Ebenfalls neu ist der Projektor PAI: Er kann eine virtuelle Bedienschnittstelle auf die Küchenarbeitsplatte projizieren. Ein integrierter 3D-Sensor erfasst dabei die Berührungen und ermöglicht damit die Steuerung der Bedienfläche. Nutzer können so während des Kochens oder Backens komfortabel online Rezepte heraussuchen oder übers Internet telefonieren. PAI ist dabei deutlich robuster als ein Smartphone oder Tablet und speziell für die Küchenumgebung ausgelegt. So lässt sich die Projektion auch mit verunreinigten Fingern einwandfrei bedienen. PAI soll im Februar 2019 erstmals in China und später auch in den USA auf den Markt kommen.

Bosch stellt auf der CES zudem seinen neuen vernetzten Roboter-Mäher Indego S+ vor. Als einer der ersten Roboter-Mäher im Markt kann er per Amazon Alexa sprachgesteuert werden. Und als einziger Roboter-Mäher kann er zudem anhand einer Wettervorhersage aus dem Internet automatisch den besten Zeitpunkt für den nächsten Rasenschnitt ermitteln. Bosch verbessert mit Hilfe von KI beim Roboter-Mäher auch die Erkennung von Hindernissen auf dem Rasen. Dabei werden sensorbasierte Daten wie Motorströme, Beschleunigung, Drehzahl und Ausrichtung ausgewertet. „Wir nutzen KI, um das Rasenmähen noch einfacher und komfortabler zu machen. Unsere Vision ist es, dass künftig jeder Indego individuell lernt und sich so optimal dem Garten anpasst“, sagt Heyn.

IoT #LikeABosch: Bosch startet digitale IoT-Imagekampagne

Auf der CES 2019 feiert auch die neue IoT-Imagekampagne von Bosch Weltpremiere. Kern der Maßnahmen ist ein Hip-Hop-Musikvideo, in dem der Alltagsheld genau weiß, wo es im Internet der Dinge langgeht. „Like A Bosch“ ist eine Kampagne mit bisher ungewohnter Herangehensweise und Tonalität für das 1886 gegründete Unternehmen:

Das Internet der Dinge präsentiert - #LikeABosch

Die Werbemaßnahme nutzt eine bestehende Online-Bewegung - das Internetphänomen „Like A Boss“. Im Netz finden sich unzählige „Like A Boss“-Kurzfilme mit Klickzahlen im zweistelligen Millionenbereich. Jedes Video zeigt Sequenzen von und mit Alltagshelden, die kuriose Stunts fabrizieren oder heikle Situationen mit technischem Geschick lösen. In der IoT-Imagekampagne wird dieses Internetphänomen kurzerhand zu „Like a Bosch“. Held im Werbevideo ist ein junger Mann, der im Alltag jederzeit Herr der Lage bleibt - dank vernetzter Lösungen von Bosch. Mit dem Smartphone steuert er cool, smart und souverän sein Auto, seinen Rasenmäher oder seine Kaffeemaschine - „wie ein Bosch“ eben.

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