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digitalBAU: Neue Fachmesse für digitale Lösungen in der Baubranche in den Nicht-BAU-Jahren


  

(19.11.2018) Mit der digitalBAU hat die Messe München gemeinsam mit dem Bundesverband Bausoftware (BVBS) eine neue Fachmesse für digitale Lösungen in der Baubranche kreiert. Die digitalBAU soll erstmals vom 18. bis 20. Februar 2020 in Köln stattfinden. Sie richtet sich vorrangig an Planer, Architekten, Ingenieure, Bauunternehmer und Handwerker.

Für das neue Projekt ist ein Zweijahres-Rhythmus geplant. Die digitalBAU findet also künftig immer in den geraden Jahren statt - also in den Zwischenjahren der BAU, die mit der BAU IT derzeit die größte Bausoftwareschau nördlich der Alpen beheimatet (siehe z.B. „BAU 2017-Vorberichte aus der Halle C3: BAU-IT“ vom 11.1.2017).

Alle vier Jahre wird die digitalBAU parallel zur Kölner Ausgabe der DACH+HOLZ International (veranstaltet vom Messeveranstalter des Handwerks, der GHM Gesellschaft für Handwerksmessen mbH) stattfinden - erstmals also 2022. (Zur Erinnerung: Die DACH+HOLZ findet alle zwei Jahre abwechselnd in Stuttgart und Köln statt.) Die Messe München und der BVBS rechnen zum Start 2020 mit 100 bis 120 Ausstellern auf 10.000 m² Fläche. Bis zu 10.000 Fachbesucher werden erwartet.

digitalBAU nicht nur für klassische AEC-Softwareunternehmen

Veranstalter der digitalBAU ist die Messe München, der BVBS ist ideeller Partner. Der Messetitel ist bewusst so gewählt, dass er nicht nur Softwareunternehmen anspricht. Auf Ausstellerseite schließt die neue Messe neben der Softwarebranche ausdrücklich auch alle Anbieter von digitalen Lösungen sowie Start-Up-Unternehmen mit ein. Das Portfolio soll die gesamte Wertschöpfungskette rund um das digitale Planen, Bauen und Betreiben von Gebäuden umfassen.

In die Ausstellung integriert ist ein Kongress bzw. ein Forum mit Vorträgen und Diskussionen rund um die digitale Zukunft des Bauens. Ein „Digital Village“ - das unter diesem Begriff bereits auf der BAU 2019 in München Premiere feiern wird - bietet Präsentationsmöglichkeiten für Start-Ups. Die besten digitalen Ideen von Ausstellern und Besuchern werden prämiert.

Für die Messe München erklärt Reinhard Pfeiffer, stellv. Vorsitzender der Geschäftsführung: „Wir freuen uns sehr darauf, dieses zukunftsweisende Messeprojekt gemeinsam mit dem BVBS und seinen Mitgliedern umzusetzen. Die Zukunft des Bauens hängt maßgeblich von der Entwicklung der Bausoftwarebranche ab, die einen deutlich schnelleren Innovationszyklus aufweist als alle übrigen bauspezifischen Segmente. Mit der digitalBAU begleitet unsere Weltleitmesse BAU diese Branche auch in den Zwischenjahren und bindet sie damit noch stärker an sich. Vom Standort Köln erreicht man ein wichtiges Herzstück der deutschen Bauindustrie und bietet die Möglichkeit, Architekten, Ingenieure und die Bauindustrie in der bevölkerungsstärksten Region Deutschlands anzusprechen. Eine perfekte Ergänzung zur BAU in München“.

Geschäftsführer Michael Fritz erklärt für den BVBS: „Wir freuen uns, mit der Messe München einen Partner zu haben, der das neue Messekonzept mit großer Überzeugung und einem hohen Maß an Professionalität vorantreibt. Für die gesamte BAU-IT Branche und alle Unternehmen, die sich für die Zukunft des digitalen Planens, Bauens und Betreibens interessieren, bietet das neue Messekonzept eine hervorragende Chance, neben der überragenden BAU in München eine weitere erfolgreiche Messeplattform mit Zuschnitt auf die digitale Zukunft des Bauens zu etablieren. Viele unserer Mitgliedsunternehmen wünschen sich seit langem genau das.“

Der BVBS ist schon seit Jahren auf der Suche nach einer relevanten Plattform „irgendwo in der westlichen Mitte Deutschlands“, auf der seine Mitglieder in den Nicht-BAU-Jahren dem Fachpublikum ihre Software-Produkte und Dienstleistungen umfassend vorstellen können. Ein Zweijahres-Rhythmus ist für die Branche in Zeiten des ans Laufen kommenden BIM-Booms einfach zu unerquicklich. Eine Zeit lang hoffte man auf die Messe Essen und die von ihr veranstaltete Construct IT im Rahmen der glücklosen DEUBAUKOM und der Baufachtage West, die wohl keine Zukunft mehr haben.

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