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Monumentum heißt bei Rathscheck das neue Altdeutsch

(22.10.2019) Monumentum - so heißt bei Rathscheck die neue Premiummarke für die Altdeutsche Deckung. Die spezielle Gesteinscharakteristik sowie die Formatvielfalt der in Galicien gewonnenen, handverlesenen Steine sollen den Geist der 200-jährigen Moselschiefertradition fortleben lassen - zur Erinnerung: „Rathscheck Schiefer muss Schie­fer-Abbau am Stammsitz aufgeben“ vom 25.6.2018.

alle Fotos © Rathscheck Schiefer 

Um das einzigartige Deckbild der Altdeutschen Deckung zu bewahren, ist eine umfangreiche Formatvielfalt der Decksteine in Steinbreite und Steinhöhe erforderlich. Dies realisiert Rathscheck mit den notwendigen Steinbreiten je Steinhöhe, beginnend mit der Sortierung 1/32 für steilere Flächen, bis hin zur 1/1 Sortierung für sehr flache Neigungen - ganz gemäß den Fachregeln für Dachdeckungen und Außenwandbekleidungen mit Schiefer:

Die Decksteine sind als normaler, scharfer und stumpfer Hieb verfügbar. Ergänzt wird das breite Angebot durch Rechtecksteine mit festen Abmessungen als Zubehör.

normaler, scharfer und stumpfer Hieb
normaler, scharfer und stumpfer Hieb 

Fachtagung und Produkteinführung

Im Frühjahr bereits folgten bis zu 100 Schieferdecker, Sachverständige und Experten der Einladung von Rathscheck Schiefer zur Fachtagung „Altdeutsche Deckung“ nach Mayen. Welche fachtechnischen Anforderungen die Altdeutsche Deckung mit sich bringt, skizzierte u.a. Lothar Henzler, öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger und Vorsitzender des ZVDH-Ausschusses Schiefer. Sein Appell: „Bei der Altdeutschen Deckung müssen gewisse Bereiche klar und deutlich vorher definiert werden, damit die Maßgaben in der Fachregel auch eingehalten werden und das Dach fachgerecht ausgeführt ist.“

Wichtig sei es darüber hinaus, den Nachwuchs nachhaltig für die Königsdisziplin des Schieferns zu begeistern, forderte Artur Wierschem. Der Geschäftsführer des Bundesbildungszentrums des Deutschen Dachdeckerhandwerks sowie stellvertretende ZVDH-Hauptgeschäftsführer stellte fest: „Die Betriebe, die Fachkräfte mit Kenntnissen und Fertigkeiten benötigen, sind gefordert eigeninitiativ zu werden. Das heißt ihre Mitarbeiter im Rahmen von Fort- und Weiterbildungen gezielt auf das Thema Altdeutsche Deckung ausbilden zu lassen.“

Die beiden Rathscheck-Geschäftsleiter Frank Rummel und Andreas Jäger präsentierten zum Abschluss Monumentum, die neue Marke für die Altdeutsche Deckung von Rathscheck. Beide erläuterten, dass hiermit die Zukunft für die Altdeutsche Deckung gesichert sei und man sich für den Erhalt dieser traditionellen Deckung weiter einsetzen werde. Frank Rummel versprach: „Mit Monumentum übernimmt Rathscheck seine baukulturelle Verantwortung, indem auch zukünftig herausragende Bauwerke von nachhaltigem Wert mit der traditionsreichen Altdeutschen Deckung bekleidet werden können.“

Weitere Informationen zu Monumentum können per E-Mail an Rathscheck Schiefer angefordert werden.

siehe auch für zusätzliche Informationen:

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