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Bundesrat fordert Smart Meter-Nutzungsausbau

smarter Stromzähler
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(7.7.2020) Der Bundesrat setzt sich dafür ein, dass die Nutzung von smarten Messsystemen ausgebaut wird. Die Ausrichtung der Energieversorgung auf Erneuerbare Energien brauche eine optimale Steuerung über digitale Verbrauchszähleinrichtungen, steht in einem Beschluss vom 3. Juli 2020.

Strombinnenmarktrichtlinie umsetzen

Die Länder fordern mit ihrer Entschließung die Bundesregierung auf, die europäische Strombinnenmarktrichtlinie möglichst rasch umzusetzen und dadurch einen Anspruch auf dynamische Verträge sowie verbraucherschützende Maßnahmen gesetzlich zu verankern. Deutschland hinke bei der Nutzung smarter Messsysteme im Vergleich zu den anderen Mitgliedstaaten hinterher.

Hierfür müssen allerdings auch die erforderlichen technischen Voraussetzungen für die tarifabhängige Steuerung geschaffen werden - beispielsweise eine sichere Steuereinrichtung zum Anschluss an ein Smart-Meter-Gateway in Verbindung mit einer praxistauglichen Kommunikationsplattform zur Nutzung, Messung und Abrechnung von dynamischen Stromtarifen. Auch die Smart-Meter-Gateways selbst seien unbedingt weiterzuentwickeln. Außerdem solle die Bundesregierung dafür sorgen, dass Energieversorgungsunternehmen dynamische Verträge anbieten.

Darüber hinaus sei zu prüfen, ob sich durch die Umsetzung der europäischen Energieeffizienzrichtlinie Synergieeffekte bei der Digitalisierung des Verbrauchs von Strom, Wärme, Gas und Wasser erzielen lassen.

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