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Wie Investoren von Balkonverglasungen profitieren


  

(25.6.2021) Mit einer Verglasung der Außenbereiche wird die Attraktivität einer Immobilie deutlich optimiert – und damit auch ihr Gesamtwert gesteigert. Gerade in dicht bebauten Gebieten ermöglicht allein der um bis zu 50% verbesserte Schallschutz eine Erhöhung der Verkaufspreise und Mieten. Denn Investoren können den verglasten Balkon bei der Berechnung des Immobilienwertes als Mehrwert verkaufen. Da die Grundsteuer bei einem kaltverglasten, nicht beheizbaren Balkon trotzdem nur maximal zur Hälfte der Balkonfläche anfällt, lässt sich ein höherer Profit pro Wohnfläche erzielen. Bei einer Analyse haben Experten von Lumon errechnet, dass sich durch eine Balkonverglasung eine durchschnittliche Wertsteigerung von 7 bis 13% erzielen lässt.

Außer den überschaubaren Mehrkosten entstehen durch Balkonverglasungen keine zusätzlichen Aufwendungen - im Gegenteil: Da die Fassade eher geschont wird, sollten auf lange Sicht insgesamt geringere Wartungs- und Renovierungskosten anfallen.

Besonders in hochverdichteten urbanen Wohnvierteln verbessern Verglasungen von Außenbereichen die Lebensqualität erheblich:

  • Bewohner können ihre Balkone nahezu ganzjährig als indirekte Wohnraumerweiterung nutzen.
  • Als energetische Pufferzone tragen die Verglasungen zu einer Senkung der Energiekosten bei, die je nach Lage bis zu 30% für Räume hinter dem Balkon beträgt.
  • Mit maßgeschneiderten Plissees lassen sich der Schutz vor Sonne und Hitze sowie die Wahrung der Privatsphäre im Außenbereich verbessern.
Foto aus dem Beitrag „Joy am Ufer mit insgesamt mehr als zwei Kilometern Lumon-Glaselementenvom 30.9.2019 (Foto © Benjamin Seifert - Lübke+Wiedemann KG, Germany)

Ein Rechenexempel

Für eine Beispielrechnung legt Lumon eine Immobilie im Wert von 210.000 Euro mit einem Balkon von 6 m² zugrunde. In deutschen Ballungsgebieten beträgt der durchschnittliche Quadratmeterpreis ca. 3.500 Euro. Generell wird beim Kaufpreis einer Immobilie der Balkon zur Hälfte als Wohnraum berechnet. Bei Lumon geht man davon aus, dass Verkäufer dank der zusätzlich indirekt zum Wohnraum zählenden 3 m² einen um 10.500 Euro höheren Verkaufspreis erzielt werden könnte. Von dem verkauften Mehrwert in Höhe von 10.500 Euro müssten ca. 2.500 Euro für die Verglasung abgezogen werden.

Gleichzeitig sollen sich über einen Zeitraum von 20 Jahren bis zu 8.000 Euro Sanierungskosten für die 6 m² Bodenplatten und den geschützten Fassadenanteil einsparen lassen.

Ferner sei die wärmedämme Wirkung eines verglasten Balkons vergleichbar mit einer 10 cm starken Wärmedämmung - woraus sich eine Energieeinsparung je nach Lage um die 30% für Räume hinter dem Balkon ergäbe. Geht man hier von einem Wohnraum mit 20 m² aus, beträgt die Kostenersparnis im Zeitraum von zwanzig Jahren ca. 1.440 Euro - eine Steigerung der Energiekosten ist dabei noch nicht mit eingerechnet.

Foto aus dem Beitrag „Passgenauer, nachrüstbarer Sonnenschutz direkt vom Hersteller von Balkon- und Terrassenverglasungen“ vom 25.5.2020

Auch der verbesserte Schallschutz trage zum höheren Wert der Immobilie bei. Er wird im vorliegenden Rechenbeispiel mit 50% für den angrenzenden, 20 m² großen Raum angesetzt, was einem Wert von 10.000 Euro entspräche. Zusammengefasst könne so von einer Wertsteigerung von ca. 27.440 Euro ausgegangen werden.

Weitere Informationen zu Balkonverglasungen (in der Wohnungswirtschaft bzw. im Bauträgergeschäft) können per E-Mail an Lumon angefordert werden.

siehe auch für zusätzliche Informationen:

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