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Transparenz schaffen, Privatsphäre wahren, vor Lärm schützen ... per guter Planung und Balkonverglasung


  

(4.6.2020) Mitten im Finanzviertel Beatrixkwartier in Den Haag wurde neuer, hochwertiger Wohnraum geschaffen: Die Architekten von Powerhouse Company brachten in den zwei 70 m hohen Monarch III-Wohntürmen 248 Mietwohnungen sowie gastronomische Bertriebe unter (siehe Google-Maps). Nur wenige hundert Meter vom Hauptbahnhof und einer Einkaufsstraße entfernt, bietet der Standort nicht nur die Nähe zum Zentrum. Zusätzlich ermöglichen die Wohntürme einen freien Blick auf die Skyline von Den Haag und den Park Haagse Bos, der sich von der Altstadt im Südwesten bis zur Grenze von Wassenaar im Nordosten erstreckt.

Aufgrund der einmaligen Lage und Aussicht der Wohntürme ist der Kern des architektonischen Konzeptes eine hochtransparente Hülle: Raumhohe Fenster, durchsichtige Gebäudeecken und verglaste Innen- und Kragarmbalkone dominieren die Fassade. Die restliche Gebäudehülle wurde weiß gehalten, so dass die Türme die Optik der umliegenden Bürogebäude und der Wohnhochhäuser Monarch I und II widerspiegeln. Auch die angrenzende Metrostrecke wurde mit einer weißen Konstruktion umschlossen:

Fotos © Thea van den Heuvel für Solarlux 

So fügt sich das Gebäudeensemble harmonisch in seine unmittelbare Umgebung ein und erfüllt die baulichen Vorgaben der Stadt Den Haag.

Die im Chicago-Stil entworfenen Wohntürme mussten aufgrund der begrenzten Fläche ungewöhnlich nah zueinander positioniert werden und liegen außerdem unmittelbar an der Autobahn A12. Dies war nicht nur in der baulichen Umsetzung, sondern bereits in der Planung eine Herausforderung, denn ...

  • einerseits sollten die Balkone einen freien Ausblick bieten, und
  • andererseits galt es, die Privatsphäre der Bewohner vor ungewollten Einblicken aus den gegenüberliegenden Wohnungen zu schützen.

Darum wurden die Türme schräg zueinander angeordnet, so dass die Blicke von innen nach außen an dem gegenüberliegenden Gebäude vorbei führen. Zusätzlich hat die Positionierung den Vorteil, dass genug Sonne und somit ausreichend Tageslicht in alle Räume dringt.

Transparenz und Schallschutz kombiniert

Neben der angrenzenden Autobahn A12 führen auch die Metro und die Hauptverkehrsstraße Pr. Beatrixlaan an den Gebäuden vorbei. Um einen hohen Wohnkomfort für die Bewohner zu gewährleisten, mussten besondere Schallschutzvorkehrungen getroffen werden:

  • Auf der Schlafzimmerseite wurde das gedämmte Mauerwerk mit einer zusätzlichen Glasfassade versehen, um den Ruheanforderungen der Schlafräume gerecht zu werden.
  • Unmittelbar an die Wohnräume schließen sich Balkone an, die ebenfalls mit einer schallschützenden Verglasung versehen wurden.

Die Balkonverglasungen lassen sich flexibel öffnen, so dass der Balkoncharakter erhalten bleibt. Zusätzlich bieten die rahmenlosen Glaselemente in Verbindung mit der Glasbrüstung eine freie Aussicht auf die Höhepunkte der Stadt - teilweise bis zum Pier am Strand von Scheveningen.

Schutz vor Regen, Wind und Schall

Realisiert wurden die Ganzglas-Balkone mit dem Schiebe-Dreh-System SL 25 von Solarlux. Die rahmenlose Balkonverglasung hält Regen, Wind und Schall bis 22 dB ab. Auf die gläserne Brüstung montiert, lassen sich die Scheiben einzeln zur Seite schieben und zu einem fest fixierten Paket im rechten Winkel aufdrehen, das auch bei starken Windstößen sicher ist. So kann der Freisitz das ganze Jahr über genutzt werden.

„Ursprünglich wurde die Balkonverglasung von Solarlux als Schallschutz angedacht, so dass die Räume zur A12 bewohnbar sind. Der zusätzliche Wohnkomfort des flexiblen Systems überzeugte uns umso mehr“, erläutert der verantwortliche Architekt Dik Houben von Powerhouse Company. Deshalb wurde die gläserne Hülle für die Innen- wie auch für die auskragenden Balkone verwendet. Insgesamt tun hier 1.250 bewegliche Glaselemente ihren Dienst.

Lieferung just in time

Die größte Herausforderung für Solarlux bei diesem Projekt lag in der Aufnahme der Maßtoleranzen, denn in der Praxis gleicht kein Balkon dem anderen. Deshalb wurden die fertiggestellten Balkone vom Unternehmen selbst vermessen und im Anschluss die Verglasungen maßgefertigt.

Damit die große Anzahl an Glaselementen die Lagerkapazitäten der Baustelle nicht einschränkte beziehungsweise den Baustellenbetrieb nicht beeinträchtigte, wurden die wöchentlich verbauten Elemente nach und nach geliefert. Dies war zusätzlich ein Vorteil im Hinblick auf die eingeschränkte Grundfläche.

Weitere Informationen zu Balkonverglasungen können per E-Mail an Solarlux angefordert werden.

siehe auch für zusätzliche Informationen:

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