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Serielles Bauen als Gamechanger?

(27.11.2022) Verkürzte und vereinfachte Planungsprozesse und die Standarisierung von Produkten und Lösungen im SHK-Bereich könnten sich laut Einschätzung von Großhändlern und Herstellern als ein zentraler Baustein zur Lösung des Fachkräftemangels erweisen - das ist das Ergebnis der Zusatzfrage „Serielles Bauen“ aus dem aktuellen SHK-Konjunkturbarometer. Demnach gaben über 70% der befragten Unternehmen an, dass im seriellen Bauen eine Lösung für den (zukünftigen) Fachkräftemangel läge. Besonders die Verkürzung der Planungsprozesse und Standarisierungen im Zuge serieller Baumaßnahmen werden als große Chance für die SHK-Branche gesehen.

Insbesondere in den Bereichen Lüftung, Sanitärinstallation und -keramik sowie für die Heiztechnik geht man von großen Auswirkungen des seriellen Planens aus. Auswirkungen der seriellen Ausführung werden vorrangig für den Sanitär- und Lüftungsbereich prognostiziert. In anderen Produktbereichen, etwa bei den Stahlheizkörpern, würden sich nach Einschätzung der Befragten deutlich weniger Effekte des seriellen Bauens zeigen.

Bei der Befragung zum seriellen Bauen wurde zwischen serieller Planung und serieller Ausführung unterschieden:

  • Serielles Bauen umfasst beispielsweise standardisierte Grundrisse und Typenhäuser.
  • Unter serieller Ausführung wird die Vorfertigung von Wand- und Deckenelementen oder Raummodulen bzw. Badmodulen begriffen.

Eingebettet war die Zusatzfrage zum seriellen Bauen in die Erhebung der SHK-Konjunkturdaten des 3. Quartals - siehe auch Beitrag „SHK-Geschäftsklima aufgrund starker Ausgangslage weiterhin positiv“ vom 6.11.2022.

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