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Plädoyer pro Kupfer

  • Kupfer ist prädestiniert für den Einsatz in Sanitär- und Heizungsinstallationen

(11.3.2008; SHK-Bericht) Als Spurenelement ist Kupfer zur Erhaltung der menschlichen Gesundheit unabdingbar - der Tagesbedarf liegt bei 1 bis 2 Milligramm für Erwachsene und 0,5 bis 1 Milligramm für Kinder. Als natürlicher Rohstoff wird Kupfer seit über 10.000 Jahren vom Menschen verwendet. Das "rote Gold" ist damit das älteste Gebrauchsmetall der Menschheit und heutzutage möglicherweise bedeutender denn je. Dies spiegelt sich in der weltweit kontinuierlich steigenden Nachfrage wider.


Das "rote Gold": Kupfer bei der Verarbeitung in der Gießerei.

Angesichts der Tatsache, dass Kupfer ohne Qualitätsverluste zu 100 Prozent wiederverwertet werden kann, entspricht das langlebige Metall in besonderer Weise dem Leitbild der nachhaltigen Entwicklung. Das Thema Nachhaltigkeit gewinnt auch im Baubereich zunehmend an Bedeutung - Stichwort "Ökologische Baustoffe". Durch die problemlose Umschmelzbarkeit lässt sich Kupfer nach der Nutzung beliebig oft zurückgewinnen und zu neuen Formen weiterverarbeiten. Nach Informationen des Deutschen Kupferinstituts sind derzeit mehr als 80 Prozent des jemals geförderten Kupfers heute noch im Kreislauf. Das heißt: Kupfer wird nicht verbraucht, sondern "gebraucht", und schont damit die natürlichen Rohstoff-Ressourcen.

Dank außergewöhnlicher Materialeigenschaften findet Kupfer als Werkstoff eine breite Anwendung. Das Naturprodukt ist sehr beständig und zeichnet sich unter anderem durch eine hervorragende Wärmeleitfähigkeit sowie eine sehr gute elektrische Leitfähigkeit aus. Damit ist Kupfer zum einen für Elektrotechnik-Anwendungen, zum anderen für den Einsatz als Baustoff prädestiniert. Rund 40 Prozent aller Kupferanwendungen findet man heute im Bausektor. Kupfer wird eingesetzt bei ...

  • Sanitär-,
  • Heizungs- sowie
  • Elektroinstallationen und beim
  • Bau von Anlagen zur Übertragung von Prozessenergie (Wärme und Strom) in Kraftwerken und Industriebetrieben.

Kupfer eignet sich nicht nur als hervorragender Wärmeleiter, auch bei Trinkwasserinstallationen kommen die Vorteile des vielseitigen Werkstoffs zum Tragen. Das rote Metall ist besonders hygienisch, da es keine Nährstoffe an Organismen abgibt, und zudem keine Weichmacher, Farbpigmente, Additive und Ähnliches enthält. Zudem lässt sich die hohe Temperaturverträglichkeit von Kupfer bis zur letzten Zapfstelle nutzen.

Wachsende Bedeutung erhält der Werkstoff Kupfer auch mit dem Boom der Erneuerbaren Energien, insbesondere in der Solarthermie. Als hervorragender, extrem hitzebeständiger Wärmeleiter wird Kupfer für beinahe sämtliche Elemente von Solaranlagen eingesetzt - von den Absorberblechen über die Rohrleitungen bis hin zu den Wärmetauschern für die Energieübertragung. Auch in der Architektur kommt Kupfer zunehmend zur Anwendung, als Gestaltungselement vor allem in Form der Kupferlegierungen Messing und Bronze.

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